List view for cases

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    "content": "<div class=\"documentscroll\" id=\"dokument\"><a name=\"focuspoint\"><!--BeginnDoc--></a>\r\n<div id=\"bsentscheidung\">\r\n<div>\r\n<h4 class=\"doc\">Tenor</h4>\r\n\r\n<div>\r\n<div>\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt>&nbsp;</dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Oldenburg &ndash; Berichterstatter der 7. Kammer - vom 29. August 2018 wird zur&uuml;ckgewiesen.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt>&nbsp;</dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Die Kl&auml;gerin tr&auml;gt die Kosten des Beschwerdeverfahrens; au&szlig;ergerichtliche Kosten werden nicht erstattet.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt>&nbsp;</dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>&nbsp;</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n</div>\r\n</div>\r\n\r\n<h4 class=\"doc\">Gr&uuml;nde</h4>\r\n\r\n<div>\r\n<div>\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_1\">1</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Die Beschwerde der Kl&auml;gerin gegen die nachtr&auml;gliche &Auml;nderung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe hat keinen Erfolg.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_2\">2</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Das Verwaltungsgericht bewilligte der Kl&auml;gerin mit Beschluss vom 26. Januar 2015 (ratenzahlungsfreie) Prozesskostenhilfe. Im Zuge des &Uuml;berpr&uuml;fungsverfahrens nach &sect;&nbsp;166 Abs. 3 VwGO in Verbindung mit &sect;&sect; 120a ff. ZPO setzte der Urkundsbeamte am 19. Juni 2018 aufgrund ge&auml;nderter wirtschaftlicher Verh&auml;ltnisse monatliche R&uuml;ckzahlungsraten in H&ouml;he von &hellip; &euro; monatlich fest. Auf die Erinnerung der Kl&auml;gerin &auml;nderte das Verwaltungsgericht diese Entscheidung und setzte mit Beschluss vom 29. August 2018 die Ratenh&ouml;he auf &hellip; &euro; herab (&sect;&sect; 166 Abs. 6, 151 VwGO).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_3\">3</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Hiergegen wendet sich die Kl&auml;gerin mit ihrer Beschwerde, mit der sie die Wiederherstellung der urspr&uuml;nglichen Gew&auml;hrung r&uuml;ckzahlungsfreier Prozesskostenhilfe erstrebt.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_4\">4</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Die Beschwerde ist zwar zul&auml;ssig (1.), jedoch im Ergebnis nicht begr&uuml;ndet (2.).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_5\">5</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>1. Sie ist statthaft, insbesondere nicht durch &sect; 146 Abs. 2 VwGO ausgeschlossen. Nach dieser Vorschrift k&ouml;nnen u.a. Beschl&uuml;sse &uuml;ber die Ablehnung der Prozesskostenhilfe nicht mit der Beschwerde angefochten werden, wenn das Gericht ausschlie&szlig;lich die pers&ouml;nlichen oder wirtschaftlichen Voraussetzungen der Prozesskostenhilfe verneint. Gegenstand der angefochtenen Entscheidung des Verwaltungsgerichts ist die nachtr&auml;gliche Festsetzung von R&uuml;ckzahlungsraten hinsichtlich bereits bewilligter Prozesskostenhilfe. Die nachtr&auml;gliche Anordnung von Ratenzahlungen ist indes nicht die Ablehnung von Prozesskostenhilfe, so dass bereits nach dem Wortlaut der Regelung deren Anwendbarkeit zweifelhaft ist (a.A. OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 19.12.2017 - OVG 5 M 51.17 -, juris Rn. 5, 9).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_6\">6</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Allerdings geht die Rechtsprechung einhellig davon aus, dass der Beschwerdeausschluss nicht nur bei einer Ablehnung von Prozesskostenhilfe bei Fehlen der wirtschaftlichen und pers&ouml;nlichen Voraussetzungen eingreift, sondern &ndash; &uuml;ber den engeren Wortlaut hinaus &ndash; auch dann, wenn Prozesskostenhilfe nur gegen Ratenzahlung bewilligt wird (vgl. nur VGH Baden-W&uuml;rttemberg, Beschl. v. 10.11.2015 &ndash; 8 S 1742/15 &ndash;; OVG Saarland, Beschl. v. 11.12.2017 &ndash; 2 D 671/17 &ndash;; OVG Rheinland&ndash;Pfalz, Beschl. v. 11.5.2018 &ndash; 2 D 10540/18; alle juris). Zudem k&auml;me der Zweck der Regelung, eine Entlastung der Richter der Oberverwaltungsgerichte und Verwaltungsgerichtsh&ouml;fe von der Pr&uuml;fung der Bed&uuml;rftigkeit des Prozesskostenhilfebegehrenden, auch in F&auml;llen wie dem vorliegenden zum Tragen, in dem ein Senat in der Besetzung von drei Berufsrichtern die Einzelpositionen der Prozesskostenhilfeunterlagen und die dazu vorgelegten Belege zu pr&uuml;fen und zu w&uuml;rdigen hat (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 19.12.2017 - OVG 5 M 51.17 -, juris Rn. 10). In der Sozialgerichtsbarkeit wird eine Erstreckung des Beschwerdeausschlusses in &sect; 172 Abs. 3 Nr. 2 SGG, der f&uuml;r den Gesetzgeber bei der &Auml;nderung des &sect; 146 Abs. 2 VwGO Vorbild war, auf die nachtr&auml;gliche &Auml;nderung der Entscheidung &uuml;ber die zu leistenden Zahlungen im Rahmen der Bewilligung von Prozesskostenhilfe verbreitet vertreten (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 4.2.2016 &ndash; L 9 AL 19/16 B -, juris mit zustimmender Anm. Reyels; Th&uuml;ringer LSG, Besch. v. 6.7.2012 &ndash; L 9 AS 896/12 B &ndash;, juris; S&auml;chsisches LSG, Beschl. v. 31.8.2011 &ndash; L 7 AS 553/11 B PKH &ndash;, juris; alle m.w.N.), ist aber keineswegs unumstritten (vgl. zur Gegenauffassung LSG Baden-W&uuml;rttemberg, Beschl. v. 9.6.2011 &ndash; L 13 AS 120/11 B &ndash;, u. Beschl. v. 1.10.2009 &ndash; L 11 R 898/09 PKH-B &ndash;, beide juris; LSG Rheinland-Pfalz, Beschl. v. 14.01.2010 &ndash; L 1 AL 137/09 B &ndash;, juris; LSG Berlin&ndash;Brandenburg, Beschl. v. 5.6.2008 &ndash; L 28 B 852/08 AS PKH -, juris; differenzierend: LSG Baden-W&uuml;rttemberg, Beschl. v. 4.7.2011 &ndash; L7 AS 5381/09 B -, juris).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_7\">7</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Der Entstehungsgeschichte des Beschwerdeausschlusses in &sect; 146 Abs. 2 VwGO durch Art. 12 Nr. 1 des Gesetzes zur &Auml;nderung des Prozesskostenhilfe- und Beratungshilferechts vom 31. August 2013 (BGBl. I S. 3533) ist zur Frage seiner Reichweite in Bezug auf nachtr&auml;gliche &Auml;nderungen der Prozesskostenhilfeentscheidung nichts Eindeutiges zu entnehmen. In der amtlichen Begr&uuml;ndung der Bundesregierung zum Entwurf des &sect; 146 Abs. 2 VwGO n.F. hei&szlig;t es lediglich, dass <em>&bdquo;&hellip; [i]n Anpassung an &sect; 172 Absatz 3 Nummer 2 SGG ... in &sect; 146 Absatz 2 die Beschwerdem&ouml;glichkeit im Verfahren der Prozesskostenhilfe eingeschr&auml;nkt [wird]&ldquo;</em>, wobei <em>&bdquo;&hellip; [d]ie Ablehnung der Prozesskostenhilfe mit der Beschwerde nur noch angefochten werden [kann], wenn die Erfolgsaussichten in der Hauptsache vom Gericht verneint wurden. Hat das Gericht hingegen die pers&ouml;nlichen oder wirtschaftlichen Voraussetzungen verneint, ist die Beschwerde gegen diese Entscheidung nicht statthaft&quot;</em> (BT-Drs. 17/11472, S. 48 f.). Dass der Gesetzgeber dabei &uuml;ber den Fall der (erstmaligen) Ablehnung von Prozesskostenhilfe im Bewilligungsverfahren hinausgehende weitere Fallgestaltungen im Blick hatte, namentlich die nachtr&auml;gliche Entziehung oder Einschr&auml;nkung von Prozesskostenhilfe, wird in diesen Ausf&uuml;hrungen nicht erkennbar (ebenso VGH Baden-W&uuml;rttemberg, Beschl. v. 6.3.2018 &ndash; 11 S 212/18 &ndash;, juris Rn. 11 u. S&auml;chsisches OVG, Beschl. v. 15.2.2016 - 3 E 98/15 -, juris Rn. 6).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_8\">8</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Bei dieser Ausgangslage kommt eine erweiternde Auslegung oder analoge Anwendung des Rechtsmittelausschlusses in &sect; 146 Abs. 2 VwGO auf die F&auml;lle der nachtr&auml;glichen Anordnung von Ratenzahlungen nicht in Betracht.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_9\">9</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Zu Recht weist der Baden-W&uuml;rttembergische Verwaltungsgerichtshof darauf hin, dass bereits die Fallgestaltungen nicht uneingeschr&auml;nkt vergleichbar sind. W&auml;hrend die Gew&auml;hrung von Prozesskostenhilfe nach &sect; 166 VwGO in Verbindung mit &sect;&sect; 115 ZPO, 82 SGB XII eine gebundene Entscheidung ist, sind Entscheidungen nach &sect;&sect; 120a und 124 Abs. 1 ZPO nicht in gleicher Weise determiniert (&bdquo;soll&ldquo;), zumal ihnen auch ein abweichendes Pr&uuml;fungsprogramm zugrunde liegt. Die Bewilligung von Prozesskostenhilfe stellt zudem eine Leistungsgew&auml;hrung dar, wohingegen es sich bei der nachtr&auml;glichen Aufhebung (oder Einschr&auml;nkung) der Prozesskostenhilfegew&auml;hrung um einen Eingriffsakt handelt (VGH Baden-W&uuml;rttemberg, Beschl. v. 6.3.2018 &ndash; 11 S 212/18 &ndash;, juris Rn. 11 m.w.N.).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_10\">10</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>In der Verwaltungsgerichtsbarkeit ist inzwischen ganz herrschende Meinung, dass eine Anwendung des Beschwerdeausschlusses in den F&auml;llen des &sect;&sect; 124 Abs. 1 ZPO, 166 VwGO, die vor allem die nachtr&auml;gliche Aufhebung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe wegen der Verletzung von Pflichten und Mitwirkungsobliegenheiten regeln, abzulehnen ist (vgl. Senatsbeschl. v. 8.3.2018 &ndash; 8 PA 146/17 -, V.n.b.; VGH Baden-W&uuml;rttemberg, Beschl. v. 6.3.2018 &ndash; 11 S 212/18 &ndash;, juris Rn. 8ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 17.8.2018 &ndash; 3 M 146.17 &ndash;, juris Rn. 3 f.; Beschl. v. 13.2.2018 - OVG 11 M 27.17 -, juris Rn. 2f. u. Beschl. v. 23.6.2016 &ndash; 12 M 38.16 &ndash;, juris; S&auml;chsisches OVG, Beschl. v. 15.2.2016 - 3 E 98/15 -, NVwZ-RR 2016, 439, juris Rn. 3 ff.). Dieser Rechtsprechung folgt auch die Kommentarliteratur (Rudisile, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, Stand Mai 2018, &sect; 146 Rn. 11; Guckelberger, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl. 2018, &sect; 146 Rn. 28a; Happ, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, &sect; 146 Rn. 11; Bader, in: Bader/Funke-Kaiser/Stuhlfauth/v.Albedyll, VwGO, 7. Aufl. 2018, &sect; 146 Rn. 13 u. &sect; 166 Rn. 64; Schenke, in: Kopp/Schenke, VwGO, 24. Aufl. 2018, &sect; 146 Rn. 10). Eine abweichende Auffassung wird &ndash; soweit ersichtlich &ndash; allein vom 5. Senat des OVG Berlin-Brandenburg f&uuml;r die nachtr&auml;gliche &Auml;nderung der Bewilligung von Prozesskostenhilfe gem&auml;&szlig; &sect; 120a Abs. 1 Satz 1 ZPO vertreten (OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 19.12.2017 - OVG 5 M 51.17 -, juris Rn. 4 ff.).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_11\">11</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Eine Anwendung des Rechtsmittelausschlusses des &sect; 146 Abs. 2 VwGO h&auml;lt der Senat indes auch dann nicht f&uuml;r zul&auml;ssig, wenn Beschwerdegegenstand die nachtr&auml;gliche Anordnung von Ratenzahlungen nach &sect;&sect; 166 VwGO, 120a ZPO nach einer Neuberechnung der Prozesskostenhilfebed&uuml;rftigkeit im &Uuml;berpr&uuml;fungsverfahren ist. Bei der erweiternden Auslegung rechtsmittelausschlie&szlig;ender Vorschriften ist nach der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts besondere Zur&uuml;ckhaltung geboten. Der Grundsatz der Rechtsmittelklarheit verlangt, dass die Voraussetzungen der Zul&auml;ssigkeit von Rechtsbehelfen bestimmt sind und Rechtsschutzsuchende nicht mit einem un&uuml;bersehbaren &bdquo;Annahmerisiko&ldquo; und dessen Kostenfolgen belastet werden, was die Rechtsmittelgerichte bei der Auslegung und Anwendung des Prozessrechts zu beachten haben (BVerfG, Kammerbeschl. v. 27.10.2015 &ndash; 2 BvR 3071/14 &ndash;, juris Rn. 12). Dass diese Voraussetzung der Klarheit hinsichtlich der Gesetzesfassung des &sect; 146 Abs. 2 VwGO sowie seiner Auslegung und Anwendung nicht angenommen werden kann, macht die oben angef&uuml;hrte Rechtsprechung zur Nichtanwendung der Regelung auf die F&auml;lle des &sect;&sect; 124 Abs. 1 ZPO, 166 VwGO deutlich. F&uuml;r eine Differenzierung zwischen den unterschiedlichen Fallgestaltungen des &sect; 120a ZPO und des &sect; 124 Abs. 1 ZPO bietet die sprachliche Formulierung der gesetzlichen Regelung keinerlei Ansatz. Vielmehr war bei der &Auml;nderung des &sect; 146 Abs. 2 VwGO die umstrittene Auslegung des &sect; 172 Abs. 3 Nr. 2 SGG in der Sozialgerichtsbarkeit bekannt. H&auml;tte der Gesetzgeber die vorliegende Fallgestaltung mitregeln wollen, h&auml;tte es daher nahegelegen, daf&uuml;r eine eindeutige Formulierung zu w&auml;hlen. Die enge Interpretation des &sect; 146 Abs. 2 VwGO steht zudem in &Uuml;bereinstimmung mit &sect; 127 Abs. 2 Satz 2 ZPO, der keine vergleichbare Rechtsmittelbeschr&auml;nkung enth&auml;lt, was zugleich zeigt, dass der Entlastungsgedanke allein eine erweiternde Auslegung nicht zu tragen vermag.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_12\">12</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>2. Die demnach zul&auml;ssige Beschwerde ist jedoch unbegr&uuml;ndet.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_13\">13</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Das Verwaltungsgericht hat im Ergebnis zu Recht eine weitergehende Herabsetzung der vom Urkundsbeamten mit Beschluss vom 19. Juni 2018 festgesetzten R&uuml;ckzahlungsrate abgelehnt.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_14\">14</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Das Beschwerdevorbringen der Kl&auml;gerin, nach dem Einkommensteuerbescheid vom 16. August 2018 f&uuml;r den Veranlagungszeitraum 2016 habe sie ein Einkommen von monatlich (lediglich) ...&nbsp;&nbsp;&euro;, so dass ihr nach Abz&uuml;gen keine nennenswerten Mittel f&uuml;r die Tilgung der gew&auml;hrten Prozesskostenhilfe verblieben, rechtfertigt keine andere Entscheidung.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_15\">15</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Der Senat legt zur Ermittlung der Prozesskostenhilfebed&uuml;rftigkeit der Kl&auml;gerin die von ihr in der Erkl&auml;rung &uuml;ber die pers&ouml;nlichen und wirtschaftlichen Verh&auml;ltnisse bei Prozess- oder Verfahrenskostenhilfe vom 13. April 2018 gemachten Angaben und die dazu vorgelegten Unterlagen zugrunde, soweit ihnen unter rechtlichen Gesichtspunkten zu folgen ist, da es sich um die aktuellsten Daten zu ihren finanziellen Verh&auml;ltnissen handelt (vgl. Gro&szlig;, Beratungshilfe/Prozesskostenhilfe/Verfahrenskostenhilfe, 14. Aufl. 2018, &sect; 115 Rn. 12).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_16\">16</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Darin gibt sie Eink&uuml;nfte aus selbstst&auml;ndiger T&auml;tigkeit von ...&nbsp;&nbsp;&euro; an. Die Eink&uuml;nfte aus Vermietung und Verpachtung sind in der durch den Mietvertrag vom 1. Februar 2018 und die Kontoausz&uuml;ge nachgewiesenen H&ouml;he von ...&nbsp;&nbsp;&euro; monatlich anzusetzen. Hinzuzurechnen sind weiter die Renteneink&uuml;nfte der Kl&auml;gerin, die dem Grunde nach durch den Bescheid der Deutschen Rentenversicherung vom 17. Januar 2017 sowie durch das Schreiben des Rechtsanwaltsversorgungswerks Niedersachsen vom 17. Februar 2017 nachgewiesen und deren Zahlbetr&auml;ge 2018 ( ... &euro; + ...&nbsp;&nbsp;&euro;) durch den von der Kl&auml;gerin vorgelegten Kontoauszug vom 3. April 2018 in einer Gesamth&ouml;he von ...&nbsp;&nbsp;&euro; belegt sind. Da es sich hierbei um die Zahlbetr&auml;ge handelt, sind die Beitr&auml;ge f&uuml;r die Kranken- und Pflegeversicherung der Kl&auml;gerin hiervon bereits abgezogen und im Rahmen der PKH-Berechnung nicht erneut zu ber&uuml;cksichtigen.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_17\">17</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Soweit die Kl&auml;gerin demgegen&uuml;ber auf den Einkommensteuerbescheid vom 16. August 2018 und ein (geringeres) steuerpflichtiges Einkommen verweist, &uuml;bersieht sie, dass bei der Ermittlung der Prozesskostenhilfebed&uuml;rftigkeit <span style=\"text-decoration:underline\">alle</span> Eink&uuml;nfte in Geld oder Geldeswert zu ber&uuml;cksichtigen sind (&sect;&nbsp;115 Abs. 1 Satz 2 ZPO; &sect; 82 Abs. 1 Satz 1 SGB XII). Insbesondere die steuerlich abgabenfreien Teile der Renteneink&uuml;nfte sowie der Altersentlastungsbetrag mindern das anzusetzende Einkommen daher nicht, so dass die Berechnung der Prozesskostenhilfebed&uuml;rftigkeit nicht mit der Ermittlung des zu versteuernden Einkommens nach dem Einkommensteuergesetz gleichl&auml;uft.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_18\">18</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Von dem danach f&uuml;r die Berechnung der Prozesskostenhilfebed&uuml;rftigkeit zugrunde zu legenden Einkommen abzuziehen sind zun&auml;chst die zu entrichtenden Steuern (Einkommensteuer und Solidarit&auml;tszuschlag), die unter Ber&uuml;cksichtigung der Teilfreistellung der Renteneink&uuml;nfte von der Einkommensteuer, des Altersentlastungsbetrages sowie der durch den Einkommensteuerbescheid vom 16. August 2018 belegten weiteren Abz&uuml;ge (Werbungskosten-/Sonderausgabenpauschbetr&auml;ge, Versicherungsbeitr&auml;ge) zu ermitteln sind.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_19\">19</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Hinsichtlich der weiteren Abzugspositionen folgt der Senat den Ausf&uuml;hrungen des Verwaltungsgerichts (&sect; 122 Abs. 2 Satz 3 VwGO). Erg&auml;nzend ist in diesem Zusammenhang darauf hinzuweisen, dass Telefonkosten und GEZ-Geb&uuml;hr nicht gesondert abzugsf&auml;hig, sondern mit dem Freibetrag abgedeckt sind (vgl. OLG Celle, Beschl. v. 26.6.2018 &ndash; 19 WF 76/18 &ndash;, juris Rn. 6). Gleiches gilt f&uuml;r die Stromkosten (Geimer, in Z&ouml;ller, ZPO, 32. Aufl. 2018, &sect; 115 Rn. 34). Der Abzug von Fahrtkosten ist nach &sect;&sect; 82 Abs. 2 SGB XII, 3 Abs. 6 DVO auf &hellip; &euro; monatlich pro Kilometer gedeckelt (s. Schleswig-Holsteinisches OLG, Beschl. v. 30.1.2017 &ndash; 10 UF 153/16 &ndash;, juris Rn. 17f.). Zugunsten der Kl&auml;gerin l&auml;sst der Senat au&szlig;er Ber&uuml;cksichtigung, dass Raten f&uuml;r die Abzahlung des H&ouml;rger&auml;tes in H&ouml;he von ...&nbsp;&nbsp;&euro; nur f&uuml;r sechs Monate zu entrichten sind.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_20\">20</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Abweichend von der Berechnung des Verwaltungsgerichts sieht der Senat allerdings die von der Kl&auml;gerin &ndash; neben den angesetzten Aufwendungen f&uuml;r die Krankenversicherung &ndash; zus&auml;tzlich geltend gemachten Kosten f&uuml;r eine <em>&bdquo;DKV Zusatz Vers. Z&auml;hne&ldquo;</em> in H&ouml;he von ...&nbsp;&nbsp;&euro; nicht als abzugsf&auml;hig an. Verfahrenskostenhilfe ist eine Form sozialer Hilfe. Das einzusetzende Einkommen wird daher nur durch angemessene Versicherungen gemindert (&sect;&sect; 82 Abs. 2 Satz 1 Nr. 3 SGB XII, 115 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 a ZPO). Dies ist bei einem Mitglied der gesetzlichen Krankenversicherung - wie hier auch die Kl&auml;gerin - grunds&auml;tzlich nur der Beitrag f&uuml;r die gesetzliche Versicherung (OLG Koblenz, Beschl. v. 6.4.2017 &ndash; 13 WF 270/17 &ndash;, juris Rn. 8).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_21\">21</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Ausgehend hiervon ergibt sich f&uuml;r die Kl&auml;gerin keine weitere Herabsetzung der mit dem Beschluss des Verwaltungsgerichts festgestellten monatlichen Rate von ...&nbsp;&nbsp;&euro;.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_22\">22</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Die Kostenentscheidung beruht auf &sect; 154 Abs. 2 VwGO.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_23\">23</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Nach &sect; 166 Abs.1 Satz 1 VwGO in Verbindung mit &sect; 127 Abs. 4 ZPO werden die Kosten des Beschwerdeverfahrens nicht erstattet.</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt>&nbsp;</dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>&nbsp;</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n\r\n<dl class=\"RspDL\">\r\n\t<dt><a name=\"rd_24\">24</a></dt>\r\n\t<dd>\r\n\t<p>Dieser Beschluss ist unanfechtbar (&sect; 152 Abs. 1 VwGO).</p>\r\n\t</dd>\r\n</dl>\r\n</div>\r\n</div>\r\n</div>\r\n</div>\r\n<a name=\"DocInhaltEnde\"><!--emptyTag--></a>\r\n\r\n\r\n</div>"
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