List view for cases

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    "id": 257070,
    "slug": "ag-moers-2008-03-07-563-c-47805",
    "court": {
        "id": 706,
        "name": "Amtsgericht Moers",
        "slug": "ag-moers",
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        "jurisdiction": "Ordentliche Gerichtsbarkeit",
        "level_of_appeal": "Amtsgericht"
    },
    "file_number": "563 C 478/05",
    "date": "2008-03-07",
    "created_date": "2019-03-05T15:20:06Z",
    "updated_date": "2020-12-10T12:03:41Z",
    "type": "Urteil",
    "ecli": "ECLI:DE:AGMO:2008:0307.563C478.05.00",
    "content": "<h2>Tenor</h2>\n\n<p>Das Vers&#228;umnisurteil vom 12.12.2005 wird aufgehoben und die Klage wird abgewiesen.</p>\n<p>Der Beklagte tr&#228;gt die Kosten seiner S&#228;umnis.</p>\n<p></p>\n<p>Die &#252;brigen Kosten des Rechtsstreits werden gegeneinander aufgehoben.</p>\n<p></p>\n<p>Das Urteil ist vorl&#228;ufig vollstreckbar.</p>\n<p>Die Kl&#228;ger k&#246;nnen die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in H&#246;he von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages abwenden, wenn nicht der Beklagte vor der Vollstreckung Sicherheit in gleicher H&#246;he leistet.</p>\n<p></p>\n<p>Der Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in H&#246;he von 110 %</p>\n<p>des jeweils zu vollstreckenden Betrages abwenden, wenn nicht die Kl&#228;ger vor der</p>\n<p>Vollstreckung Sicherheit in gleicher H&#246;he leisten.</p>\n<p></p><br style=\"clear:both\">\n\n<span class=\"absatzRechts\">1</span><p class=\"absatzLinks\">Die Kl&#228;ger betreiben eine Firma f&#252;r EDV-Technik, Datenbanken und Administration. Der Beklagte ist Steuerberater. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">2</span><p class=\"absatzLinks\">Die Parteien waren gesch&#228;ftlich miteinander dergestalt verbunden, dass der Beklagte f&#252;r die Kl&#228;ger steuerberaterliche T&#228;tigkeiten verrichtete, w&#228;hrend der Beklagte die Kl&#228;ger mit Wartungs- und Konfigurationsarbeiten f&#252;r das UMS/CTI-System beauftragte. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">3</span><p class=\"absatzLinks\">Gegenstand der Klage ist die Rechnung vom 29.01.2004 &#252;ber 4.564,28 EUR (Blatt 10 f GA), die die Kl&#228;ger dem Beklagten f&#252;r Wartungs- und Konfigurationsarbeiten sowie f&#252;r die Errichtung von Heimarbeitspl&#228;tzen erstellten. Auf diese Rechnung zahlte der Beklagte 1.194,91 EUR. Den noch offenstehenden, von den Kl&#228;gern auf 3.369,36 EUR bezifferten Betrag verfolgen sie mit der Klage ebenso weiter wie den Rechnungsbetrag &#252;ber 640,90 EUR der Rechnung vom 19.03.2004 (Blatt 12 GA) f&#252;r weitere Konfigurationsarbeiten.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">4</span><p class=\"absatzLinks\">Der Beklagte verweigert den Rechnungsausgleich, indem er die Erbringung der Arbeiten durch die Kl&#228;ger zum Teil bestreitet und im &#220;brigen die Mangelhaftigkeit der Arbeitsausf&#252;hrungen r&#252;gt. Hilfsweise erkl&#228;rt er die Aufrechnung mit insgesamt 16 Rechnungen, die er f&#252;r steuerberaterliche T&#228;tigkeiten den Kl&#228;gern in Rechnung stellte.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">5</span><p class=\"absatzLinks\">Die Kl&#228;ger halten die Klageforderung f&#252;r berechtigt. Aufgrund des erteilten Wartungs- und Konfigurationsauftrages sei von ihnen am 06. und 07.01. die Einwahl vom Heimarbeitsplatz eingerichtet worden. Nachdem zun&#228;chst die DF&#220;-Verbindungen nicht haben realisiert werden k&#246;nnen, sei hier die Verbindung nach Neuinstallation auf sauberem System gestestet worden.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">6</span><p class=\"absatzLinks\">Am 08.01.2004 sei die Einwahl vom Standort X aus gescheitert, wohingegen die Einwahl der anderen Terminalserver erfolgreich verlaufen sei. Am 12.01.2004 habe ein weiterer Versuch zur Problembehebung stattgefunden. Es seien Pfadprobleme existent gewesen, die Fehlermeldungen beim Starten der CTI Software verursachten. Am 15.01. 2004 seien 2 Benutzer in der Dom&#228;ne angelegt worden. Am 19.01.2004 sei ein zentrales Journal eingerichtet und versucht worden, die Fehler im CTI/UMS-System zu beseitigen. Sodann seien in Zusammenarbeit mit den Firmen NN und FF die Konfigurationsfehler behoben worden. Des weiteren sei das Home-Office f&#252;r Frau N2 eingerichtet worden.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">7</span><p class=\"absatzLinks\">Entsprechend sei die Rechnung vom 29.01.2004 &#252;ber 4.564,28 EUR berechtigt erstellt. Der von ihnen, den Kl&#228;gern, in Ansatz gebrachte Stundenpreis von 68,00 EUR sei &#252;blich und angemessen; die Stundenanzahl, die f&#252;r die Arbeitsverrichtung in der Rechnung niederlegt sei, sei zutreffend.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">8</span><p class=\"absatzLinks\">Die Kl&#228;ger tragen weiter vor, dass sie anschlie&#223;end von dem Beklagten mit einer Virenpr&#252;fung und Systemwiederherstellung beauftragt worden seien. Nach Einbau der Festplatten und einer Systemwiederherstellung mit der Reparaturkonsole des Setups habe das System einwandfrei gebootet. Bei der Wiederherstellung seien allerdings einige Dienste verloren gegangen, sodass das System habe wieder  hergestellt werden m&#252;ssen. F&#252;r die hierf&#252;r mangelfrei erbrachten Arbeiten sei von ihnen berechtigter Weise unter dem 19.03.2004 ein Betrag in H&#246;he von 640,90 EUR in Rechnung gestellt worden. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">9</span><p class=\"absatzLinks\">Insgesamt seien ihre Arbeiten mangelfrei und entsprechend dem Stand der Technik aufgef&#252;hrt worden.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">10</span><p class=\"absatzLinks\">Soweit der Beklagte nunmehr im anh&#228;ngigen Verfahren M&#228;ngel r&#252;ge, sei ihnen zu keiner Zeit Gelegenheit gegeben worden, die angeblichen vorhandenen M&#228;ngel durch M&#228;ngelr&#252;gen mit Abhilfeverlangen zu beseitigen. Da der Beklagte nach eigenem Vorbringen eine Drittfirma mit Beseitigung der angeblich vorhandenen M&#228;ngel beauftragt habe, bestehe hierf&#252;r nunmehr auch keine Gelegenheit mehr, sodass der Beklagte mit seinen M&#228;ngelr&#252;gen ausgeschlossen sei. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">11</span><p class=\"absatzLinks\">Den zur Aufrechnung gestellten Steuerberatergeb&#252;hrenrechnungen treten die Kl&#228;ger entgegen.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">12</span><p class=\"absatzLinks\">Da &#8211; unstreitig &#8211; das Mandatsverh&#228;ltnis durch Aussprache einer fristlosen K&#252;ndigung am 20.07.2004 beendet worden sei, sei der Beklagte mit 11 der Rechnungen bereits deshalb ausgeschlossen, weil diese auf den 01.08.2004, mithin auf einen Zeitpunkt nach Mandatsk&#252;ndigung, datierten. Im &#220;brigen sei in den Rechnungen der Zeitraum der Leistungserbringung nicht angegeben, sodass ihnen ohne weitere Angaben zumindest ein Zur&#252;ckbehaltungsrecht zustehe.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">13</span><p class=\"absatzLinks\">Im Weiteren bestreiten die Kl&#228;ger bez&#252;glich eines Teils der Rechnung die Durchf&#252;hrung der in Rechnung gestellten steuerberaterlichen T&#228;tigkeiten, r&#252;gen im Weiteren einen Teil der Arbeiten als nicht erforderlich und &#252;berfl&#252;ssig. Sie meinen, dass ein Teil der abgerechneten T&#228;tigkeiten &#252;blicherweise im Rahmen eines laufenden Steuerberatermandats ohne gesonderte Berechnung erfolge. Au&#223;erdem r&#252;gen sie die H&#246;he der Verg&#252;tung als unangemessen und &#252;berh&#246;ht. Hinsichtlich der einzelnen Einwendungen bez&#252;glich der 16 zur Aufrechnung gestellten Steuerberatergeb&#252;hrenrechnungen nimmt das Gericht Bezug auf die Ausf&#252;hrungen auf Seiten 4 bis 7 des Schriftsatzes vom 18.04.2006 (Blatt 141 ff GA).</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">14</span><p class=\"absatzLinks\">Nachdem gegen den Beklagten im Termin vom 12.12.2005 antragsgem&#228;&#223; ein Vers&#228;umnisurteil ergangen ist, mit dem er zur Zahlung von 4.010,26 EUR nebst Zinsen verurteilt wurde, hat der Beklagte gegen dieses Vers&#228;umnisurteil form- und fristgerecht Einspruch eingelegt. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">15</span><p class=\"absatzLinks\">Die Kl&#228;ger beantragen nunmehr,</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">16</span><p class=\"absatzLinks\">das Vers&#228;umnisurteil vom 12.12.2005 aufrechtzuerhalten.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">17</span><p class=\"absatzLinks\">Der Beklagte beantragt,</p>\n            \n            <span class=\"absatzRechts\">18</span><p class=\"absatzLinks\">das Vers&#228;umnisurteil aufzuheben und die Klage abzuweisen.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">19</span><p class=\"absatzLinks\">Der Beklagte h&#228;lt die Klageforderung f&#252;r unberechtigt. Er tr&#228;gt vor, dass es bez&#252;glich der von den Kl&#228;gern erbrachten Wartungs- und Konfigurationsarbeiten f&#252;r das UMS/CTI-System eine weitere Rechnung vom 29.01.2004 gebe, die allerdings nur auf einen Endbetrag in H&#246;he von 2.807,17 EUR ende (Rechnung Blatt 35 f GA). Auffallend sei, dass in dieser Rechnung ein Stundensatz in H&#246;he von 65,00 EUR abgerechnet sei, sodass die Angemessenheit des streitgegenst&#228;ndlichen Stundensatzes von 68,00 EUR bestritten werden m&#252;sse. Zudem bestreitet der Beklagte, dass die Arbeiten in der zeitlichen Menge, wie sie in der zum Gegenstand der Klage gemachten Rechnung vom 29.01.2004 aufgef&#252;hrt seien, tats&#228;chlich angefallen seien. Dies gelte insbesondere f&#252;r die Arbeiten in der Zeit vom 06. bis 08.01.2004, die in der Rechnung lautend auf einen Endbetrag von 2.807,17 EUR nicht abgerechnet worden seien. Au&#223;erdem seien auch die 11 Stunden Einrichtungsarbeiten bei der Position \"Home-Office Frau y bestreiten.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">20</span><p class=\"absatzLinks\">Im &#220;brigen seien die Arbeiten der Kl&#228;ger v&#246;llig mangelhaft gewesen. Die EDV-Anlage habe noch nicht einmal die einfachsten Funktionen durchf&#252;hren k&#246;nnen. Die vorgenommene Konfiguration habe nicht der DATEV-Empfehlung entsprochen. Die Systemeinstellungen des Betriebssystems h&#228;tten auf Werte umgestellt werden m&#252;ssen, die vom Installationsstandard abweichen. Dies sei von den Kl&#228;gern nicht veranlasst worden.  Die EDV-Anlage habe noch nicht einmal die einfachsten Funktionen durchf&#252;hren k&#246;nnen. Dies habe dazu gef&#252;hrt, dass der Beklagte auf die Dienste des Kl&#228;gers verzichtet und eine andere Firma, die Firma tt mit der Beseitigung der fehlerhaften Anlage und der M&#228;ngel beauftragte. Dabei sei die Beauftragung der Firma tt erst erfolgt, nachdem die Kl&#228;ger selbst eine weitere T&#228;tigkeit im Mai 2004 abgelehnt h&#228;tten und empfohlen h&#228;tten, ein anderes Unternehmen zu beauftragen, wie aus dem Schreiben vom 29.07.2004 an die Kl&#228;ger (Blatt 125 GA) folge.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">21</span><p class=\"absatzLinks\">Des weiteren erkl&#228;rt der Beklagte die Aufrechnung mit Rechnungen, die er f&#252;r erbrachte steuerliche Beratung und Bearbeitung der Angelegenheiten der Kl&#228;ger erbracht habe.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">22</span><p class=\"absatzLinks\">Es handele sich um folgende berechtigte Aufrechnungsforderungen:</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">23</span><p class=\"absatzLinks\">1. die Rechnung 695/116 vom 04.08.04 &#252;ber                                                   EUR    16,59</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">24</span><p class=\"absatzLinks\">2. die Rechnung vom 19.03.2004, Rechn.-Nr. 695/100 &#252;ber                            EUR  232,00</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">25</span><p class=\"absatzLinks\">3. die Rechnung vom 15.04.04, Rech.-Nr. 695/102 &#252;ber                                  EUR  258,91</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">26</span><p class=\"absatzLinks\">4. die Rechnung vom 15.04.04, Rech.-Nr. 695/103 &#252;ber                                  EUR  258,91</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">27</span><p class=\"absatzLinks\">5. die Rechnung 695/104 vom 15.04.2004 &#252;ber                                               EUR  185,60</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">28</span><p class=\"absatzLinks\">6. die Rechnung vom 10.05.2004, Rech.-Nr. 695/105 &#252;ber                              EUR  258,91</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">29</span><p class=\"absatzLinks\">7. die Rechnung 695/106 vom 01.08.2004 &#252;ber                                               EUR  376,77</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">30</span><p class=\"absatzLinks\">8. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/107 &#252;ber                                         EUR  425,49</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">31</span><p class=\"absatzLinks\">9. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/108 &#252;ber                                         EUR  112,06</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">32</span><p class=\"absatzLinks\">10. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/109 &#252;ber                                         EUR  122,73</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">33</span><p class=\"absatzLinks\">11. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/110 &#252;ber                                         EUR    61,36</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">34</span><p class=\"absatzLinks\">12. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/111 &#252;ber                                         EUR    61,36</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">35</span><p class=\"absatzLinks\">13. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/112 &#252;ber                                         EUR  236,64</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">36</span><p class=\"absatzLinks\">14. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/113 &#252;ber                                         EUR  983,68</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">37</span><p class=\"absatzLinks\">15. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/114 &#252;ber                                         EUR  796,92</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">38</span><p class=\"absatzLinks\">16. die Rechnung vom 01.08.2004 Nr. 695/115 &#252;ber                                         EUR    17,98.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">39</span><p class=\"absatzLinks\">Hinsichtlich des Vortrags des Beklagten zu den von ihm entfalteten T&#228;tigkeiten bez&#252;glich der einzelnen zur Aufrechnung gestellten Rechnungen nimmt das Gericht Bezug auf die Ausf&#252;hrungen im Schriftsatz vom 23.03.2006, dort Seiten 2 bis 5 (Blatt 78 ff GA). </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">40</span><p class=\"absatzLinks\">Hinsichtlich der Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf die zwischen den Parteien gewechselten Schrifts&#228;tze nebst Anlagen Bezug genommen.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">41</span><p class=\"absatzLinks\">Das Gericht hat Beweis erhoben gem&#228;&#223; Beweisbeschluss vom 16.06.2006, Blatt 158 ff GA. Wegen des Ergebnisses der Beweisaufnahme wird auf das Gutachten des Sachverst&#228;ndigen XX vom 22.08.2006 (Blatt 166 f GA) sowie auf das Gutachten der Sachverst&#228;ndigen XXX vom 14.11.2007 (Blatt 260 ff GA) und ihrer m&#252;ndlichen Er&#246;rterung im Termin vom 18.01.2008 (Blatt 326 ff GA) ebenso Bezug genommen wie auf die Aussagen der Zeugen Q3, Q2 und L im Termin vom 29.06.2007 (Blatt 232 ff GA).</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">42</span><p class=\"absatzLinks\"><b><u>Entscheidungsgr&#252;nde:</u></b></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">43</span><p class=\"absatzLinks\">Die Klage muss im Ergebnis erfolglos bleiben.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">44</span><p class=\"absatzLinks\">Zwar steht den Kl&#228;gern gegen den Beklagten aus den zum Gegenstand der Klage gemachten Rechnungen ein Zahlungsanspruch in H&#246;he von 2.024,35 EUR zu. Diese Forderung ist aber durch die beklagtenseits erkl&#228;rte Hilfsaufrechnung gem&#228;&#223; &#167;&#167; 387, 389 BGB untergegangen.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">45</span><p class=\"absatzLinks\">I.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">46</span><p class=\"absatzLinks\"><u>Klageforderung:</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">47</span><p class=\"absatzLinks\">Den Kl&#228;gern steht gem&#228;&#223; &#167;&#167; 631, 632 BGB gegen den Beklagten ein Zahlungsanspruch in H&#246;he von 2.024,35 EUR zu.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">48</span><p class=\"absatzLinks\">Aus der Rechnung vom 29.01.2004 &#252;ber 4.564,28 EUR steht den Kl&#228;gern unter Ber&#252;cksichtigung der beklagtenseits bereits erfolgten Zahlung &#252;ber 1.194,91 EUR noch ein weiterer Zahlungsanspruch in H&#246;he von 1.383,45 EUR zu. Berechtigt ist bez&#252;glich dieser Rechnung n&#228;mlich nur ein Betrag in H&#246;he von 2.578,36 EUR. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">49</span><p class=\"absatzLinks\">Unstreitig ist, dass der Beklagte die Kl&#228;ger mit Wartungs- und Konfigurationsarbeiten f&#252;r das UMS/CTI-System beauftragte. Unstreitig ist auch, dass die Kl&#228;ger im Zuge dieser Beauftragung Arbeiten vornahmen.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">50</span><p class=\"absatzLinks\">Allerdings hat der Beklagte die in Rechnung gestellten Stunden bestritten. Da es sich um Arbeiten handelt, die in seinem B&#252;ro/in seinem Wahrnehmungsbereich stattfanden, ist das Bestreiten der von den Kl&#228;gern erbrachten Stunden nur insoweit ausreichend, als er konkrete Arbeiten bestritten hat (&#167; 138 Abs. 1 und 3 ZPO). </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">51</span><p class=\"absatzLinks\">Konkret bestritten hat der Beklagte die in Rechnung gestellten Arbeiten in der Zeit vom 06. bis zum 08.01.2004 sowie die Erbringung der 11 Stunden Einrichtungsarbeiten bez&#252;glich der Position \"Home-Office Frau y.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">52</span><p class=\"absatzLinks\">Diesbez&#252;glich haben die Kl&#228;ger nur vorgetragen, dass die Stundenanzahl in der Rechnung zutreffend wiedergegeben wurde. N&#228;herer Vortrag zu den in Rechnung gestellten Arbeiten ist aber ebenso wenig wie ein Beweisantritt erfolgt. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">53</span><p class=\"absatzLinks\">Dies hat zur Folge, dass die Arbeiten, die die Kl&#228;ger f&#252;r den 06. bis 08.01.2004 abrechneten ebenso wenig in Rechnung gestellt werden k&#246;nnen wie die 11 Stunden Einrichtungsarbeiten f&#252;r die Position \"Home-Office Frau y.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">54</span><p class=\"absatzLinks\">Dagegen ist der weitere Einwand des Beklagten, dass der abgerechnete Stundensatz von 68,00 EUR &#252;berh&#246;ht sei, unberechtigt. Der Sachverst&#228;ndige X hat in seinem Gutachten vom 22.08.2006 ausgef&#252;hrt, dass der Stundensatz von 68,00 EUR in der Bandbreite &#252;blicher und angemessener Preise im Einzugsbereich liegt. Dies hat der Sachverst&#228;ndige aufgrund von Leistungen, die er selbst laufend in dem Einzugsgebiet bezieht sowie aufgrund seiner st&#228;ndigen Marktbeobachtung der Preise f&#252;r Leistung im IT-Bereich best&#228;tigen k&#246;nnen. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">55</span><p class=\"absatzLinks\">Aus der Rechnung vom 29.01.2004 stehen den Kl&#228;gern daher folgende Positionen zu:</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">56</span><p class=\"absatzLinks\"><u>Menge                   Artikel                                                               Einzelpreis       Gesamtpreis</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">57</span><p class=\"absatzLinks\">2,50 Std                 12.01.04, 13.45 &#8211; 16.15 Uhr ...                       68,00 EUR         170,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">58</span><p class=\"absatzLinks\">4,50 Std                 15.01.04, 11.30 &#8211; 16.00 Uhr ...                       68,00 EUR         306,00 EUR </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">59</span><p class=\"absatzLinks\">3,00 Std                 19.01.2004, 9.00 &#8211; 12.00 Uhr ...                     68,00 EUR         204,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">60</span><p class=\"absatzLinks\">6,50 Std                 12.01.04, 8.30 &#8211; 15.00 Uhr ...                         68,00 EUR         442,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">61</span><p class=\"absatzLinks\">1,75 Std                 22.01.04, 15.00 &#8211; 16.45 Uhr ...                       68,00 EUR         119,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">62</span><p class=\"absatzLinks\">9,50 Std                 Behebung von Konfigurationsfehlern ...          68,00 EUR         646,00 EUR</p>\n            \n            <span class=\"absatzRechts\">63</span><p class=\"absatzLinks\">1,00                        Modular In-Line Koppler ...                                4,72 EUR              4,72 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">64</span><p class=\"absatzLinks\">1,00                         Patchkabel ...                                                  11,00 EUR          <u>  11,00 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">65</span><p class=\"absatzLinks\"><b>Nettobetrag                                                                                                            1.902,72 EUR</b></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">66</span><p class=\"absatzLinks\">Hinzuzurechnen sind weiter 8 Anfahrten &#225; Pauschal 40,00 EUR. 2 Fahrten waren in Abzug zu bringen, da sich diese auf die Position 1 und 2 der Rechnung beziehen, bez&#252;glich dessen die Kl&#228;ger keinen Beweis f&#252;r die Erbringung dieser Arbeiten angetreten haben. So hei&#223;t es unter der 1. Position am 06. und 07.01.2004 \"erneute Anfahrt\". Gleiches gilt f&#252;r die Position 5,75 Stunden am 07.01.2004. Auch hier ist eine Anfahrt nach Moers aufgef&#252;hrt. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">67</span><p class=\"absatzLinks\">8 Anfahrten &#225; 40,00 EUR ergeben einen weiteren Nettobetrag in H&#246;he von 320,00 EUR. Es ergibt sich hieraus ein Gesamtnettobetrag in H&#246;he von 2.222,72 EUR. Zuz&#252;glich Mehrwertsteuer in H&#246;he von 16 % folgt eine berechtigte Forderung aus der Rechnung vom 29.01.2004 &#252;ber 2.578,36 EUR. Unter Abzug der beklagtenseits erfolgten Zahlung &#252;ber 1.194,91 EUR verbleiben 1.383,45 EUR.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">68</span><p class=\"absatzLinks\">Ferner steht den Kl&#228;gern aus &#167;&#167; 631, 632 BGB aus der Rechnung vom 19.03.2004 ein Anspruch auf Zahlung von 640,90 EUR.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">69</span><p class=\"absatzLinks\">Soweit der Beklagte den Rechnungen eine Mangelhaftigkeit der Arbeiten der Kl&#228;ger entgegen gehalten hat, so muss er mit diesem Einwand erfolglos bleiben. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">70</span><p class=\"absatzLinks\">Der Beklagte hat bereits nichts dazu vorgetragen, welche der in &#167; 634 BGB aufgez&#228;hlten Gew&#228;hrleistungsanspr&#252;che er gegen die Kl&#228;ger geltend machen will. Angesichts seines Vortrags zur angeblichen Unbrauchbarkeit der kl&#228;gerischen Leistungen steht zu vermuten, dass er die Verg&#252;tung auf Null mindern m&#246;chte, &#167; 634 Nr. 3 BGB.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">71</span><p class=\"absatzLinks\">Der Beklagte ist aber mit dem Minderungsanspruch ebenso wie mit den anderen Gew&#228;hrleistungsanspr&#252;chen des &#167; 634 BGB ausgeschlossen, da er die Kl&#228;ger nicht vorab, wie es &#167; 635 BGB in Verbindung mit &#167;&#167; 636, 638 BGB vorschreibt, zur Nacherf&#252;llung unter Fristsetzung aufforderte.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">72</span><p class=\"absatzLinks\">Der Beklagte meint, dass er zur Beauftragung der Drittfirma berechtigt gewesen sei, weil die Kl&#228;ger im Mai 2004 durch die Empfehlung, ein anderes Unternehmen zu beauftragen, weitere T&#228;tigkeiten abgelehnt h&#228;tten.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">73</span><p class=\"absatzLinks\">Zum einen ist dieser Vortrag aber nicht substantiiert und unter Beweis gestellt. Das Schreiben vom 29.07.2004 (Blatt 125 GA) stammt vom Beklagten selber und ist daher f&#252;r den Beweis, dass die Kl&#228;ger eine weitere T&#228;tigkeit ablehnten, nicht geeignet. Soweit der Beklagte weiter unter Beweis stellt, dass die Kl&#228;ger im Mai 2004 eine Beauftragung eines anderen Unternehmens empfahlen, ist unklar geblieben, wann und wo diese Empfehlung erfolgt sein soll. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">74</span><p class=\"absatzLinks\">Zum anderen macht auch nur eine ernsthafte und endg&#252;ltige Erf&#252;llungsverweigerung im Sinne des &#167; 323 Abs. 2 BGB eine Fristsetzung zur Nacherf&#252;llung entbehrlich. An eine von der Fristsetzung befreiende ernsthafte und endg&#252;ltige Erf&#252;llungsverweigerung sind aber strenge Anforderungen zu stellen. Die &#196;u&#223;erung des Gew&#228;hrleistungspflichtigen muss als letztes Wort aufzufassen sein (vergl. Palandt, BGB, &#167; 323 Rn. 18 m.w.N.). Ein solches letztes Wort ist auch nach dem Vortrag des Beklagten nicht erfolgt. Der Beklagte behauptet selber nicht, die M&#228;ngel gegen&#252;ber den Kl&#228;gern ger&#252;gt zu haben. Nur bei Kenntnis der konkret ger&#252;gten M&#228;ngeln kann &#252;berhaupt eine Erf&#252;llungsverweigerung erfolgen. Im &#220;brigen stellt die reine Empfehlung, ein anderes Unternehmen zu beauftragen, auch keine Verweigerung im vorgenannten Sinne dar.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">75</span><p class=\"absatzLinks\">M&#252;ssen die M&#228;ngelr&#252;gen des Beklagten daher erfolglos bleiben, so schuldet er aus den zum Gegenstand der Klage gemachten Rechnungen noch </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">76</span><p class=\"absatzLinks\">aus der Rechnung vom 29.01.2004                                                  2.578,36 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">77</span><p class=\"absatzLinks\">aus der Rechnung vom 19.03.2004                                                   <u>  640,90 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">78</span><p class=\"absatzLinks\">3.219,26 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">79</span><p class=\"absatzLinks\">abz&#252;glich der bereits geleisteten                                             -        <u>1.194,91 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">80</span><p class=\"absatzLinks\"><b>                                                                                                          2.024,35 EUR</b></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">81</span><p class=\"absatzLinks\">II.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">82</span><p class=\"absatzLinks\"><u>Aufrechnungsforderungen:</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">83</span><p class=\"absatzLinks\">Durch die hilfsweise erkl&#228;rte Aufrechnung mit den Betr&#228;gen aus den Rechnungen f&#252;r die steuerberaterlichen Leistungen ist die Klageforderung gem&#228;&#223; &#167;&#167; 387, 389 BGB erloschen. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">84</span><p class=\"absatzLinks\">Zun&#228;chst steht der Aufrechnung nicht das von den Kl&#228;gern erhobene Zur&#252;ckbehaltungsrecht entgegen. Dabei kann dahinstehen, ob die R&#252;ge, dass in den Rechnungen der Zeitpunkt der Leistungserbringung nicht aufgef&#252;hrt sei, &#252;berhaupt ein Zur&#252;ckbehaltungsrecht begr&#252;nden k&#246;nnte. Der Beklagte hat jedenfalls im Termin vom 18.01.2008 eine Aufstellung &#252;berreicht (Blatt 327 a GA), aus denen die Leistungszeitpunkte der Erbringung der einzelnen T&#228;tigkeiten der Rechnungen folgt. Aus dieser Aufstellung folgt im Weiteren, dass mit Ausnahme der Rechnung Nr. 116 die Leistungszeitpunkte vor der zwischen den Parteien unstreitigen Mandatsbeendigung am 20.07.2004 liegen. Dass der Beklagte die Rechnungen zum Teil erst nach Mandatsbeendigung erstellte (Rechnungsdatum 01.08.2004), ist dagegen f&#252;r die Berechtigung unerheblich. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">85</span><p class=\"absatzLinks\">Bei der Pr&#252;fung der Berechtigung der Aufrechnungsforderungen hatte sich das Gericht aufgrund der Wirkungen einer Aufrechnung an die Reihenfolge zu halten, die der Beklagte in der Klageerwiderung vom 16.01.2006, dort auf Blatt 5 (Blatt 34 GA) vorgegeben hat. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">86</span><p class=\"absatzLinks\">Zu der Berechtigung der Steuerberaterrechnungen im Einzelnen:</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">87</span><p class=\"absatzLinks\"><u>1. Rechnung 695/116 vom 04.08.2004 &#252;ber 16,59 EUR (Blatt 98 GA):</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">88</span><p class=\"absatzLinks\">Aus der vorgenannten Rechnung steht dem Beklagten gegen die Kl&#228;ger kein Zahlungsanspruch zu. Zwischen den Parteien ist unstreitig, dass das Mandatsverh&#228;ltnis am 20.07.2004 endete. Aus der vom Beklagten im Termin vom 18.01.2008 &#252;berreichten Aufstellung (Blatt 327 a GA) folgt, dass er den Antrag auf abweichende Steuerfestsetzung, der Gegenstand der Geb&#252;hrenrechnung 116 ist, <u>nach</u> Mandatsbeendigung, n&#228;mlich erst am 04.08.2004 stellte. Der Antrag auf abweichende Steuerfestsetzung folgte daher ohne Beauftragung und kann daher nicht erfolgreich berechnet werden.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">89</span><p class=\"absatzLinks\">Die hilfsweise erkl&#228;rte Aufrechnung des Beklagten muss insoweit erfolglos bleiben.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">90</span><p class=\"absatzLinks\"><u>2. Geb&#252;hrenrechnung 659/100 vom 19.03.2004 &#252;ber 232,00 EUR (Blatt 39 GA):</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">91</span><p class=\"absatzLinks\">Bez&#252;glich dieser Rechnung steht dem Beklagten gegen die Kl&#228;ger aus &#167; 61 BGB in Verbindung mit &#167;&#167; 21, 16, 15 StBGebV ein Zahlungsanspruch in H&#246;he von 232,00 EUR zu.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">92</span><p class=\"absatzLinks\">Die von den Kl&#228;gern benannte Zeugin L hat gegen die Geb&#252;hrenrechnung keine Einwendungen erhoben.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">93</span><p class=\"absatzLinks\">Die Sachverst&#228;ndige xx hat die Unterlagen, die bez&#252;glich des Steuerberaterverh&#228;ltnisses der Parteien vorhanden sind, durchgesehen und best&#228;tigt, dass der Beklagte eine Erstberatung durchf&#252;hrte (Blatt 6 des Gutachtens, Blatt 265 GA). Bez&#252;glich des in Ansatz gebrachten Geb&#252;hrensatzes hat die Sachverst&#228;ndige keine Beanstandungen erhoben (Blatt 19 des Gutachtens, Blatt 278 GA). Entsprechend der von der Sachverst&#228;ndigen gefertigten Tabelle 2 (Blatt 287 GA) steht dem Beklagten daher der abgerechnete Betrag von 232,00 EUR zu.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">94</span><p class=\"absatzLinks\"><u>3. Rechnung 695/102 &#252;ber 258,91 EUR (Blatt 40 GA):</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">95</span><p class=\"absatzLinks\">Bez&#252;glich der vorgenannten Rechnung steht dem Beklagten gegen die Kl&#228;ger der Betrag von 258,91 EUR zu. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">96</span><p class=\"absatzLinks\">Auch bez&#252;glich der Abrechnung der Buchf&#252;hrungsleistungen (Rechnungen 102, 103, 105, 106 und 107) hat die Sachverst&#228;ndige Ingendorn best&#228;tigt, dass der Beklagte diese Arbeiten durchf&#252;hrte.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">97</span><p class=\"absatzLinks\">Auch die Zeugin L hat dies best&#228;tigt; soweit sie meinte, dass die Buchf&#252;hrungskontierung zum Teil zu sp&#228;t erfolgte, ist kl&#228;gerseits kein Vortrag dazu erfolgt, dass hierdurch ein Schaden entstanden ist. Der Einwand muss daher ohne Konsequenzen bleiben.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">98</span><p class=\"absatzLinks\">Die Sachverst&#228;ndige xx hat in ihrem Gutachten weiter ausgef&#252;hrt, dass ein Steuerberater f&#252;r die Buchf&#252;hrung gem&#228;&#223; &#167; 33 Abs. 1 StBGebV eine 2/10 bis 12/10 Geb&#252;hr erh&#228;lt. Dabei ist die H&#246;he der Geb&#252;hr nach &#167; 11 der StBGebV zu bestimmen. Die Kriterien \"Bedeutung der Angelegenheit, Umfang der T&#228;tigkeit und Schwierigkeit der T&#228;tigkeit\" stehen gleichwertig nebeneinander. Die Sachverst&#228;ndige hat f&#252;r den vorliegenden Fall ausgef&#252;hrt, dass im Rahmen der Buchf&#252;hrung 27 Sachkonten, 9 Kreditorenkonten und 24 Debitorenkonten gef&#252;hrt wurden. Verarbeitet wurden durchschnittlich 236 Buchungss&#228;tze im Monat. Die Sachverst&#228;ndige hat weiter erl&#228;utert, dass der Umfang der Buchungss&#228;tze und die Zahl der Konten unter Ber&#252;cksichtigung der Schwierigkeiten aufgrund der Abgrenzungsprobleme zur Alt-GbR es rechtfertigen, die T&#228;tigkeit des Beklagten als gehobenen bis h&#246;heren Schwierigkeitsgrad einzustufen. Seitens der Kl&#228;ger war n&#228;mlich eine Umfirmierung erfolgt (Conx Alt und O GbR). Im Hinblick auf den Umfang der Buchung, der Probleme bei der Einrichtung und Abstimmung der Offene-Posten-Buchhaltung ist f&#252;r die Buchf&#252;hrungsleistung ein Geb&#252;hrensatz von 8/10 laut Tabelle C gerechtfertigt. Das Gericht schlie&#223;t sich den detailreichen und nachvollziehbaren Ausf&#252;hrungen der Sachverst&#228;ndigen an. Die Sachverst&#228;ndige hat im Rahmen ihrer m&#252;ndlichen Anh&#246;rung nochmals an dem von ihr in Ansatz gebrachten Geb&#252;hrensatz von 8/10 festgehalten und erkl&#228;rt, dass die Schwierigkeiten und der Zeitaufwand f&#252;r die Trennung der Alt-GbR von der Neu-GbR es nicht rechtfertigen, den Rahmensatz &#252;ber 8/10 zu erh&#246;hen. Vielmehr h&#228;tte der Beklagte nach &#167; 33 Abs. 7 StBGeb-Berechnung die Schwierigkeiten und den Zeitaufwand separat abrechnen k&#246;nnen. Der Umstand, dass er dies unterlassen hat, rechtfertigt es aber nicht, die Rahmengeb&#252;hr zu erh&#246;hen.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">99</span><p class=\"absatzLinks\">Die Sachverst&#228;ndige hat in ihrem Gutachten weiter ausgef&#252;hrt, dass als Gegenstandswert ein solcher von 242.498,00 EUR zugrunde zulegen ist (Blatt 13 des Gutachtens, Blatt 272 GA). Das Gericht schlie&#223;t sich den Berechnungen an.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">100</span><p class=\"absatzLinks\">Ausgehend davon steht dem Beklagten entsprechend der Berechnung in Tabelle 3 des Gutachtens (Blatt 288 GA) die auch in Ansatz gebrachte Geb&#252;hr von 258,91 EUR zu.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">101</span><p class=\"absatzLinks\"><u>4. Rechnung 695/103 vom 15.04.2004 &#252;ber 258,91 EUR:</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">102</span><p class=\"absatzLinks\">Diesbez&#252;glich steht dem Beklagten gegen die Kl&#228;ger keine Aufrechnungsforderung zu. Trotz Hinweises in der m&#252;ndlichen Verhandlung vom 06.03.2006 (Blatt 76 GA) und in der m&#252;ndlichen Verhandlung vom 29.06.2007 (Blatt 232 GA) ist zu dieser Steuerberatergeb&#252;hrenrechnung kein Vortrag erfolgt.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">103</span><p class=\"absatzLinks\"><u>5. Rechnung 695/104 vom15.04.2004 &#252;ber 185,60 EUR (Blatt 44 GA):</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">104</span><p class=\"absatzLinks\">F&#252;r die Einrichtung einer Buchf&#252;hrung steht dem Beklagten gem&#228;&#223; vorgenannter Rechnung aus &#167;&#167; 32, 16, 15 StBGebV gegen die Kl&#228;ger ein Zahlungsanspruch in H&#246;he von 160,08 EUR zu. Die Sachverst&#228;ndige xx hat diesbez&#252;glich in ihrem Gutachten auf Seite 20 (Blatt 279 GA) ausgef&#252;hrt, dass aufgrund des Schwierigkeitsgrades der erbrachten Leistungen nicht der in Ansatz gebrachte Stundensatz von 70,00 EUR, sondern nur ein solcher von 60,00 EUR angemessen ist. Entsprechend der Berechnung in Tabelle 7 des Gutachtens (Blatt 292 GA) ergibt sich daraus eine Geb&#252;hrenforderung des Beklagten in H&#246;he von 160,08 EUR.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">105</span><p class=\"absatzLinks\"><u>6. Rechnungen 695/105 und 106 und 107 (Blatt 45 &#8211; 47 GA):</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">106</span><p class=\"absatzLinks\">Diesbez&#252;glich steht dem Beklagten gegen die Kl&#228;ger aus &#167;&#167; 33, 16, 15 StBGebV nur ein Zahlungsanspruch in H&#246;he von jeweils 258,91 EUR zu, nicht dagegen, wie mit Rechnung Nr. 106 bzw. 107 verlangt ein Betrag in H&#246;he von 376,77 EUR bzw. 425,49 EUR. Das Gericht nimmt zur Vermeidung von Wiederholungen Bezug auf die Ausf&#252;hrungen zur Rechnung 695/102 (Ziffer II. 3. des Urteils).</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">107</span><p class=\"absatzLinks\"><u>7. Rechnung 695/108 vom 01.08.2004 &#252;ber 112,06 EUR (Blatt 48 GA):</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">108</span><p class=\"absatzLinks\">Bez&#252;glich der vorgenannten Rechnung steht dem Beklagten gegen die Kl&#228;ger aus &#167;&#167; 23, 16, 15 StBGebV nur ein Zahlungsanspruch in H&#246;he von 70,04 EUR zu.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">109</span><p class=\"absatzLinks\">Diese Rechnung bezieht sich auf einen beklagtenseits gestellten Antrag auf Festsetzung der Umsatzsteuer Dauerfristverl&#228;ngerung f&#252;r das Jahr 2004. Diesbez&#252;glich hat die Sachverst&#228;ndige auf Seite 21 ihres Gutachtens (Blatt 280 GA) festgestellt, dass statt des beklagtenseits in Rechnung gestellten Geb&#252;hrensatzes von 8/10 nur ein solcher von 5/10 angemessen ist. Sie hat ber&#252;cksichtigt, dass es sich um T&#228;tigkeit mit gehobenem Schwierigkeitsgrad handelt. Sie hat unter Ber&#252;cksichtigung auch der anderen Merkmale des &#167; 11 StBGebV erkl&#228;rt, dass nur der Geb&#252;hrensatz von 5/10 angemessen ist. Unter Ber&#252;cksichtigung dieses Umstandes ergibt sich eine berechtigte Geb&#252;hrenforderung des Beklagten entsprechend der Berechnung in Tabelle 11 des Gutachtens (Blatt 296 GA) in H&#246;he von 70,04 EUR. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">110</span><p class=\"absatzLinks\"><u>8. Rechnungen 695/109 &#8211; 114 vom 01.08.2004, Blatt 49 ff GA:</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">111</span><p class=\"absatzLinks\">Die vorgenannten Rechnungen betreffen die Erbringung und Abrechnung der sonstigen Leistungen im Zusammenhang mit der Buchf&#252;hrung durch den Beklagten. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">112</span><p class=\"absatzLinks\">Die Sachverst&#228;ndige hat diesbez&#252;glich ausgef&#252;hrt, dass entsprechend dem Einwand der Kl&#228;ger die in der Rechnung 113 abgerechneten \"Nachbuchungen von Belegnachreichungen im Bereich der Debitoren und Pflege der Debitoren offene Postenkonten Januar bis M&#228;rz 2004\" nicht gesondert abrechenbar ist nach &#167; 33 Abs. 7 StBGebV. Sie hat erl&#228;utert, dass dies vielmehr bei der Bemessung des Zehntelsatzes nach &#167; 33 Abs. 1 StBGebV zu ber&#252;cksichtigen ist. Sie hat weiter erl&#228;utert, dass f&#252;r die abrechenbaren sonstigen Buchf&#252;hrungsarbeiten unter Beachtung der Kriterien des &#167; 11 StBGebV ein Stundensatz von 72,00 EUR angemessen ist. Dabei hat sie ber&#252;cksichtigt, dass im vorliegenden Fall Schwierigkeiten aufgrund der Abgrenzung der Alt-GbR und der Neu-GbR vorhanden waren. Sie hat auch im Rahmen ihrer m&#252;ndlichen Anh&#246;rung am 18.01.2008 nochmals bekr&#228;ftigt, dass ma&#223;geblich f&#252;r die H&#246;he der Zeitgeb&#252;hr nur der Schwierigkeitsgrad der Arbeit ist, nicht dagegen der Umstand, welche Person die Arbeiten durchgef&#252;hrt hat (der Steuerberater selber oder eine Hilfsperson). </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">113</span><p class=\"absatzLinks\">Ausgehend davon hat die Sachverst&#228;ndige xx die Rechnungen 109 &#8211; 114 in der Tabelle 10 die dem Beklagten zustehenden Geb&#252;hren neu berechnet. Das Gericht schlie&#223;t sich diesen Berechnungen voll umf&#228;nglich an mit Ausnahme der Berechnung der Sachverst&#228;ndigen zur Rechnung Nr. 695/112. Hierbei handelt es sich um den Fragebogen des Finanzamtes zur Anmeldung der Gesellschaft, der vom Beklagten ausgef&#252;llt wurde. Hier wurden vom Beklagten 2 Stunden abgerechnet. Die Kl&#228;ger haben wiederholt diesen Stundenansatz bestritten und ausgef&#252;hrt, dass hierf&#252;r allenfalls 1 Stunde anfallen k&#246;nne. Dies hat auch die vom Beklagten selbst benannte Zeugin Q erkl&#228;rt. Sie hat erl&#228;utert, dass normalerweise hierf&#252;r 1 Stunde abgerechnet werde; Erl&#228;uterungen dazu, warum hier 2 Stunden erforderlich gewesen sind, hat sie nicht abgeben k&#246;nnen. Ebenfalls hat der Zeuge Q3 diesbez&#252;glich keine Aufkl&#228;rung geben k&#246;nnen. Daraus folgt f&#252;r die vorgenannten Rechnungen des Beklagten folgende Geb&#252;hrenforderungen:</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">114</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnung 109 Geb&#252;hr laut Gutachten                               72,00 EUR netto</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">115</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich                                                                             10,80 EUR Auslagen, &#167; 16 StBGebV</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">116</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Mehrwertsteuer                                                   <u>  13,25 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">117</span><p class=\"absatzLinks\"><b>96,05 EUR </b>(statt der abgerechneten                                                                                                                  122,73 EUR)</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">118</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnung Nr. 110 </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">119</span><p class=\"absatzLinks\">Geb&#252;hren laut Gutachten                                                    36,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">120</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Auslagen, &#167; 16 StBGebV                                      5,40 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">121</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Mehrwertsteuer                                                    <u> 6,62 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">122</span><p class=\"absatzLinks\"><b>48,02 EUR </b>(statt der abgerechneten</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">123</span><p class=\"absatzLinks\">61,36 EUR)</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">124</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnung 111</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">125</span><p class=\"absatzLinks\">Geb&#252;hren laut Gutachten                                                     36,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">126</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Auslagen, &#167; 16 StBGebV                                       5,40 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">127</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Mehrwertsteuer                                                    <u>  6,62 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">128</span><p class=\"absatzLinks\"><b>48,02 EUR</b> (statt der abgerechneten</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">129</span><p class=\"absatzLinks\">61,36 EUR)</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">130</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnung  Nr. 112</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">131</span><p class=\"absatzLinks\">Geb&#252;hr f&#252;r 1 Stunde                                                              72,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">132</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Auslagen                                                                10,80 EUR, &#167; 16 StBGebV</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">133</span><p class=\"absatzLinks\">zuz&#252;glich Mehrwertsteuer                                                       <u>13,25 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">134</span><p class=\"absatzLinks\"><b>96,05 EUR </b>(statt der abgerechneten</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">135</span><p class=\"absatzLinks\">236,64 EUR)</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">136</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnung Nr. 113                                                               keine Geb&#252;hrenforderung</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">137</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnung Nr. 114                       </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">138</span><p class=\"absatzLinks\">Geb&#252;hr laut Gutachten                                                         540,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">139</span><p class=\"absatzLinks\">Auslagen gem. &#167; 16 StBGebV                                               20,00 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">140</span><p class=\"absatzLinks\">Mehrwertsteuer                                                                     <u>  89,60 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">141</span><p class=\"absatzLinks\"><b>649,60 EUR</b> (statt der abgerechneten</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">142</span><p class=\"absatzLinks\">796,92 EUR)</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">143</span><p class=\"absatzLinks\"><u>9. Rechnung Nr. 695/115:</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">144</span><p class=\"absatzLinks\">Auf die hilfsweise erkl&#228;rte Aufrechnung mit dieser Rechnung kommt es nicht mehr an, da die Addition der vorgenannten berechtigten Rechnungen einen Betrag von 2.452,09 EUR ergibt, mithin die Klageforderung durch die Berechtigung der zuletzt genannten Rechnung Nr. 114 in  H&#246;he von 649,60 EUR &#252;bersteigt.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">145</span><p class=\"absatzLinks\">III. </p>\n            <span class=\"absatzRechts\">146</span><p class=\"absatzLinks\"><u>Zusammenfassung:</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">147</span><p class=\"absatzLinks\">Aus vorstehenden Ausf&#252;hrungen folgt folgende Berechnung</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">148</span><p class=\"absatzLinks\">1.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">149</span><p class=\"absatzLinks\">Klageforderung:</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">150</span><p class=\"absatzLinks\">Die Klageforderung ist in H&#246;he von 2.024,35 EUR berechtigt.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">151</span><p class=\"absatzLinks\">2.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">152</span><p class=\"absatzLinks\">Aufrechnungsforderung:</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">153</span><p class=\"absatzLinks\">Rechnungsnummer                                     Rechnungsbetrag                berechtigte Geb&#252;hrenh&#246;he &#8211;</p>\n            \n            <br /><span class=\"absatzRechts\">154</span><table class=\"absatzLinks\" width=\"100%\" cellspacing=\"0\" cellpadding=\"3\" border=\"0\">\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">116</td>\n                    <td valign=\"top\">16,59 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">16,59 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">100</td>\n                    <td valign=\"top\">232,00 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">232,00 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">102</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">103</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">0,00 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">104</td>\n                    <td valign=\"top\">185,60 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">160,08 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">105</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">106</td>\n                    <td valign=\"top\">376,77 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">107</td>\n                    <td valign=\"top\">425,49 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">258,91 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">108</td>\n                    <td valign=\"top\">112,06 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">70,04 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">109</td>\n                    <td valign=\"top\">122,73 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">96,05 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">110</td>\n                    <td valign=\"top\">61,36 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">48,02 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">111</td>\n                    <td valign=\"top\">61,36 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">48,02 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">112</td>\n                    <td valign=\"top\">236,64 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">96,05 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">113</td>\n                    <td valign=\"top\">983,68 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">0,00 EUR</td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">114</td>\n                    <td valign=\"top\"><u>796,92 EUR</u></td>\n                    <td valign=\"top\"><u>649,60 EUR</u></td>\n                </tr>\n                <tr>\n                    <td valign=\"top\">Summe</td>\n                    <td valign=\"top\">4.387,93 EUR</td>\n                    <td valign=\"top\">2.452,09 EUR</td>\n                </tr>\n            </table><br />\n            <span class=\"absatzRechts\">155</span><p class=\"absatzLinks\">Die Kostenentscheidung beruht auf &#167;&#167; 91, 92, 100, 344, 708 Nr. 11, 711 ZPO.</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">156</span><p class=\"absatzLinks\">Bei der Kostenentscheidung war zu ber&#252;cksichtigen, dass auch &#252;ber die hilfsweise zur Aufrechnung gestellten Forderungen eine Entscheidung getroffen wurde. Hier war der Grad des Obsiegens und Unterliegens unter Ber&#252;cksichtigung des durch die Hilfsaufrechnung erh&#246;hten Geb&#252;hrenstreitwertes zu berechnen. Dabei hat sich aufgrund der Vielzahl der hilfsweise zur Aufrechnung gestellten Forderungen der Geb&#252;hrenstreitwert um die Summe dieser Forderungen vervielf&#228;ltigt (vergl. beispielhaft Anders/Gehle, 5. Auflage, Seite 352 Stichwort Geb&#252;hrenstreitwert und Kosten).</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">157</span><p class=\"absatzLinks\">Streitwert (&#167; 45 III GKG)</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">158</span><p class=\"absatzLinks\">Klage                                                                                           4.010,26 EUR</p>\n            <span class=\"absatzRechts\">159</span><p class=\"absatzLinks\">Hilfsaufrechnung nach vorstehenden Ausf&#252;hrungen                  <u>4.387,93 EUR</u></p>\n            <span class=\"absatzRechts\">160</span><p class=\"absatzLinks\">8.398,19 EUR.</p>\n            \n        \n      "
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