Urteil vom Finanzgericht Köln - 10 K 398/08

Tenor

Die Einkommensteuerbescheide für die Jahre 1986 bis 1992 vom 3. Dezember bzw. 14. Dezember 1998 und die Einspruchsentscheidung vom 2. Januar 2008 werden da-hin geändert, dass die bisher als Einkünfte aus nichtselbstständiger Arbeit erfassten Zuflüsse auf den Konten des Klägers im Land Q und im Land R mit folgenden Beträ-gen als gewerbliche Provisionseinkünfte erfasst werden:

1986 244.120 DM

1988 107.843 DM

1989 685.653 DM

1990 3.241.432 DM

1991 2.254.941 DM

1992 0 DM

Außerdem werden die anzusetzenden Zinseinkünfte für die Jahre 1986 und 1987 unter Annahme eines Zinssatzes von jeweils 3,5% für das Guthaben bei der Bank V auf ins-gesamt 9.104 DM bzw. 13.858 DM herabgesetzt und für 1988 unter Annahme eines Zinssatzes von 4,5% für das Guthaben bei der Bank V auf insgesamt 18.194 DM; für das Jahr 1989 werden die Zinseinkünfte auf insgesamt 41.510 DM, für 1990 auf insge-samt 249.527 DM, für 1991 auf insgesamt 289.788 DM und für 1992 auf insgesamt 241.473 DM herabgesetzt.

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Neuberechnung der danach festzusetzenden Einkommensteuer wird dem Beklag-ten aufgegeben.

Die Kosten des Verfahrens bis zur mündlichen Verhandlung haben der Kläger zu 5/9 und der Beklagte zu 4/9, die ab dem Beginn der mündlichen Verhandlung entstande-nen Kosten der Kläger zu 5/6 und der Beklagte zu 1/6 zu tragen.

Die Revision wird zugelassen.

Das Urteil ist wegen der Kostenentscheidung ohne Sicherheitsleistung vorläufig voll-streckbar. Der Beklagte kann die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinter-legung in Höhe des Kostenerstattungsanspruchs des Klägers abwenden, soweit nicht der Kläger zuvor Sicherheit in derselben Höhe leistet.


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