Urteil vom Landgericht Duisburg - 4 O 474/07

Tenor

                                Die Beklagten zu 3.) und 4.) werden als Gesamtschuldner verurteilt,

                                an die Klägerin 2.500,- Euro nebst Zinsen in Höhe von fünf

                                Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz seit dem

                                12. 1. 2008 zu zahlen.

                                Es wird festgestellt, dass der Rechtsstreit gegenüber der Beklagten

                                zu 2.) in Höhe von 1.380,- Euro in der Hauptsache erledigt ist.

                                Es wird festgestellt, dass die Beklagte zu 3.) als Gesamtschuldnerin

                                mit der Beklagten zu 4.) verpflichtet ist, der Klägerin sämtliche über

                                den in Punkt 1 dieses Tenors zugesprochenen Betrag hinausgehenden

                                Schäden zu ersetzen, die der Klägerin durch die mangelhafte

                                Ausführung des Putzuntergrunds in dem Haus N-Straße # in

                                P noch entstehen werden, soweit er hier streitbefangen

                                ist.

                                Es wird festgestellt, dass die Beklagte zu 4.) verpflichtet ist, der Klägerin

                                sämtliche über den in Punkt 1 dieses Tenors zugesprochenen

                                Betrag hinausgehenden Schäden zu ersetzen, die der Klägerin

                                durch die mangelhafte Statik und die mangelhafte Ausführung

                                des Putzuntergrunds, soweit dieser hier streitbefangen ist, in

                                dem Haus N-Straße # in P noch entstehen werden,

                                dabei hinsichtlich der Schäden aus mangelhaftem Putzuntergrund

                                als Gesamtschuldnerin mit der Beklagten zu 3.).

                                Im Übrigen wird die Klage abgewiesen, dabei hinsichtlich des

                                Feststellungsantrags für schon entstandene Schäden als unzulässig.

                                Von den Gerichtskosten einschließlich der Kosten des selbständigen

                                Beweisverfahrens 8 OH 41/02 LG Duisburg  und den außergerichtlichen

                                Kosten der Klägerin trägt die Klägerin 76 % und tragen die Beklagten zu

                                1.) bis 4.) als Gesamtschuldner 6 % und die Beklagten zu 1.), 3.) und

                                4.) als Gesamtschuldner weitere 18 %.

                                Von den außergerichtlichen Kosten

                                der Beklagten zu 1.) tragen die Klägerin 72 % und die Beklagte

                                zu 1.) 28 %,

                                der Beklagten zu 2.) tragen die Klägerin 93 % und die Beklagte

                                zu 2.) 7 %,

                                der Beklagten zu 3.) tragen die Klägerin 73 % und die Beklagte

                                zu 3.) 27 %,

                                der Beklagten zu 4.) tragen die Klägerin 73 % und die Beklagte

                                zu 4.) 27 %.

                                Das Urteil ist gegen Sicherheitsleistung in Höhe von jeweils 115 %

                                des zu vollstreckenden Betrags vorläufig vollstreckbar.


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