Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-6 U 73/11

Tenor

Auf die Berufungen der Kläger wird das am 01.02.2011 verkündete Urteil der 10. Zivilkammer des Landgerichts Düsseldorf unter Zurückweisung der weitergehenden Rechtsmittel teilweise abgeändert und wie folgt neu gefasst:

1) Die Beklagten zu 2) und 3) werden als Gesamtschuldner verurteilt, an die Kläger € 43.085,43 nebst Zinsen aus € 36.380,72 in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz p.a. seit dem 28.03.2010 zu zahlen, Zug um Zug gegen Übertragung der Rechte aus den Inhaber-Teilschuldverschreibungs-Urkunden der DM-Beteiligungen AG

a) Nr. 05372 (ISIN: DE000A0EYR8) über € 5.000,-

b) Nr. 07352 (ISIN: DE000A0EYR8) über € 10.000,-

c) Nr. 00452 (ISIN: DE000A0EYR8) über € 500,-

d) Nr. 04136 (ISIN: DE000A0EYR8) über € 2.500,-

e) Nr. 5039 (ISIN: DE000A0C4XB4) über € 2.500,-

f) Nr. 3326 (ISIN: DE000A0C4XB4) über € 500,-

g) Nr. 05674 (ISIN: DE000A0C4XB4) über € 5.000,-

h) Nr. 01283 (ISIN: DE000A0C4XB4) über € 500,-

i) Nr. 01284 (ISIN: DE000A0C4XB4) über € 500,-

j) Nr. 01285 (ISIN: DE000A0C4XB4) über € 500,-

k) Nr. 04299 (ISIN: DE0002456241) über € 500,-

l) Nr. 01741(ISIN: DE0002456241) über € 500,-

und aus den Gewinn-Schuldverschreibungs-Urkunden

m) Nr. 06647 (WKN 800 964) über € 2.500,-

n) Nr. 06648 (WKN 800 964) über € 2.500,-

o) Nr. 06292 (WKN 800 964) über € 2.500,-

2) Es wird festgestellt, dass sich die Beklagten zu 2) und 3) mit der An-nahme der Rechte aus den vorstehenden genannten Inhaber-Teilschuldverschreibungen und Gewinn-Schuldverschreibungen im Verzug befinden.

3) Es wird festgestellt, dass die Ansprüche der Kläger aus vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlungen der Beklagten zu 2) und 3) resultieren.

4) Im Übrigen werden die Klagen abgewiesen.

5) Die Gerichtskosten tragen der Kläger zu 1) zu 1/6, die Klägerin zu 2) zu 1/6 sowie die Beklagten zu 2) und 3) als Gesamtschuldner zu 2/3. Die außergerichtlichen Kosten des Klägers zu 1) tragen dieser selbst zu 1/3 und die Beklagten zu 2) und 3) als Gesamtschuldner zu 2/3. Die außergerichtlichen Kosten der Klägerin zu 2) tragen diese selbst zu 1/3 und die Beklagten zu 2) und 3) als Gesamtschuldner zu 2/3. Die außergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 1) tragen der Kläger zu 1) und die Klägerin zu 2) jeweils zu 1/2. Die Beklagten zu 2) und 3) tragen ihre außergerichtlichen Kosten selbst.

6) Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Jede Partei darf die Vollstre-ckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des von der vollstreckenden Partei gegen sie aus dem Urteil vollstreckbaren Betrags abwenden, wenn nicht die vollstreckende Partei vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des zu vollstreckenden Betrags leistet.


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