Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-6 U 205/11

Tenor

I.Auf die Berufung der Beklagten wird das am 22. Juni 2011 verkündete Urteil der 2. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf unter Zurückweisung des weitergehenden Rechtsmittels teilweise abgeändert und insgesamt wie folgt neu gefasst:

1.Das am 23. Dezember 2008 verkündete Vorbehaltsurteil der 2. Kammer für Handelssachen des Landgerichts Düsseldorf wird für vorbehaltlos erklärt, soweit die Beklagte darin zur Zahlung von 3.686,58 € nebst Zinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus jeweils 1.228,86 € seit dem 16. Mai 2008, dem 16. Juni 2008 und dem 16. Juli 2008 verurteilt worden ist. Im Übrigen wird das Vorbehaltsurteil aufgehoben und die Klage wird abgewiesen.

2.Auf die Widerklage wird der Kläger verurteilt, an die Beklagte 225.340,00 € nebst Zinsen

a)in Höhe von 36.079,69 € für den Zeitraum vom 01. April 2008 bis 14. Mai 2010,

b)in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz aus 194.375,00 € seit dem 11. November 2008,

c)in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz aus 30.965,00 € seit dem 05. Juni 2009

d)und in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem jeweiligen Basiszinssatz aus 3.450,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Mai 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Juni 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Juli 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. August 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. September 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Oktober 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. November 2010, aus 9.375,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Dezember 2010, aus 9.800,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Januar 2011, aus 9.800,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. Februar 2011 und aus 9.800,00 € für die Zeit vom 11. November 2008 bis 15. März 2011

zu zahlen.

3.Es wird festgestellt, dass die darüber hinausgehende Widerklage der Beklagten in der Hauptsache erledigt ist.

II.Die Kosten des Berufungsverfahrens trägt der Kläger.

III.Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar. Beide Parteien können die Zwangsvollstreckung der jeweils anderen Partei durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des aufgrund dieses Urteils vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht die jeweils andere Partei vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrages leistet.


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