Schlussurteil vom Oberlandesgericht Köln - 27 U 72/91

Tenor

Unter Abweisung der Klage im übrigen werden die Beklagten als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger zu 1. ein weiteres Schmerzensgeld von 25.000,-- DM nebst 4 % Zinsen seit dem 4. Dezember 1990 zu zahlen. Der Beklagte zu 1. wird darüber hinaus verurteilt, an den Kläger zu 1. 4 % Zinsen von 25.000,-- DM für die Zeit vom 15. September 1982 bis zum 3. Dezember 1990 zu zahlen.

Die Beklagten werden weiter als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger zu 1. ab dem 1. Oktober 1982 eine lebenslange monatliche Rente von 1.000,-- DM, fällig jeweils zum 1. eines Monats, zu zahlen, nebst 4 % Zinsen seit dem 4. Dezember 1990 auf den jeweils rückständigen Betrag. Der Beklagte zu 1) wird darüber hinaus verurteilt, an den Kläger zu 1) 4 % Zinsen auf die jeweils rückständigen Rentenbeträge für die Zeit vom 1. Oktober 1982 bis zum 3. Dezember 1990 zu zahlen.

Ferner werden die Beklagten als Gesamtschuldner verurteilt, an den Kläger zu 1. 320.171,61 DM nebst 6 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 3. November 1989 bis zum 29. März 1990, 7,1 % Zinsen von 47.635,02 DM seit dem 30. März 1990, 4 % Zinsen von 41.553,59 DM für die Zeit vom 3. November 1989 bis zum 31. März 1990, 7,1 % Zinsen von 41.553,59 DM seit dem 1. April 1990, 6,5 % Zinsen von 142.000,-- DM seit dem 3. November 1989, 6 % Zinsen von 38.983,-- DM für die Zeit vom 3. November 1989 bis zum 15. September 1992, 9,95 % Zinsen von 38.983,-- DM für die Zeit vom 16. September 1992 bis zum 30. Dezember 1992, 9,7 % Zinsen von 38.983,-- DM für die Zeit vom 1. Januar 1993 bis zum 30. März 1993, 9,45 % Zinsen von 38.983,-- DM seit dem 1. April 1993, 6 % Zinsen von 50.000,-- DM für die Zeit vom 3. November 1989 bis zum 25. Januar 1993, 8,25 % Zinsen von 50.000,-- DM für die Zeit vom 26. Januar 1993 bis zum 30. Januar 1993 und 9,25 % Zinsen von 50.000,-- DM seit dem 1. Februar 1993 zu zahlen.

Der Beklagte zu 1. wird darüber hinaus verurteilt, an den Kläger zu 1. 4 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 15. September 1982 bis zum 29. September 1982, 9 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 30. September 1982 bis zum 30. August 1985, 8 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 1. September 1985 bis zum 30. September 1985, 7,5 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 1. Oktober 1985 bis zum 30. Mai 1986, 7 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 1. Juni 1986 bis zum 30. März 1987, 6 % Zinsen von 47.635,02 DM für die Zeit vom 1. April 1987 bis zum 2. November 1989 sowie, jeweils für die Zeit vom 2. November 1989 bis zum 3. November 1989, 7,1 % Zinsen von 41.553,59 DM, 6,5 % Zinsen von 142.000,-- DM, 6 % Zinsen von 38.983,-- DM und 6 % Zinsen von 50.000,-- DM zu zahlen.

Von den Gerichtskosten der ersten und zweiten Instanz haben der Kläger zu 1. 4/45, die Klägerin zu 2. 1/45 und die Beklagten als Gesamtschuldner 40/45 zu tragen.

Von den außergerichtlichen Kosten des Klägers in beiden Rechtszügen haben dieser 1/14 selbst und die Beklagten als Gesamtschuldner 13/14 zu tragen. Von den außergerichtlichen Kosten der Beklagten zu 1. und 2. in beiden Rechtszügen haben diese jeweils 40/45 selbst, der Kläger zu 1. jeweils 4/45 und die Klägerin zu 2. jeweils 1/45 zu tragen.

Das Urteil ist vorläufig vollstreckbar.

Die Beklagten dürfen die Zwangsvollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung von 580.000,-- DM und in Höhe der jeweils fällig werdenden Beträge abwenden, wenn nicht der Kläger zu 1. zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leistet.

Der Kläger zu 1. darf die Zwangsvollstrckung wegen der Kosten seitens der Beklagten durch Sicherheitsleistung von 3.500,-- DM abwenden, wenn nicht die Beklagten zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leisten.

Die Klägerin zu 2. darf die Zwangsvollstreckung wegen der Kosten seitens der Beklagten durch Sicherheitsleistung von 800,-- DM abwenden, wenn nicht die Beklagten zu 1. und 2. zuvor Sicherheit in gleicher Höhe leisten.

Als Sicherheit genügt jeweils die selbstschuldnerische Bürgschaft eines als Steuerbürge zugelassenen Bankinstituts.


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