Urteil vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 19 A 2999/06.A

Tenor

Das Verfahren wird eingestellt, soweit die Kläger ihre Klage auf Anerkennung als Asylberechtigte zurückgenommen haben. Insoweit ist das ange-fochtene Urteil wirkungslos.

Im Übrigen wird das angefochtene Urteil geän-dert.

Die Beklagte wird unter Aufhebung der Nrn. 2 bis 4 der Bescheide des Bundesamtes vom 27. 1. 2005 und 12. 9. 2005 verpflichtet, den Klägern die Flüchtlingseigenschaft gemäß § 3 Abs. 1 AsylVfG in Verbindung mit § 60 Abs. 1 AufenthG zuzuerkennen.

Die Kosten des Rechtsstreits in beiden Instanzen tragen die Kläger zu einem Viertel und die Be¬klagte zu drei Vierteln.

Die Kostenentscheidung ist vorläufig vollstreck-bar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe des Vollstreckungsbetrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Voll¬streckungs¬gläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in beizutreibender Höhe leistet.

Die Revision wird zugelassen.


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