Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 20 K 3184/14

Tenor

Der Beklagte wird unter teilweiser Aufhebung des Bescheides vom 15.5.2014 verpflichtet,

1)      in der Kriminalakte des Klägers

die Merkblätter vom 18.3.1997, 6.4.1999, 10.5.2001, 24.9.2001, 3.4.2003, 1.2.2005 und 28.6.2007

sowie die erkennungsdienstlichen Unterlagen vom 25.3.1999 und 3.9.2002

zu vernichten und

2)      in POLAS NRW und in INPOL folgende Daten zu löschen bzw. ihre Löschung zu veranlassen:

-          die zwei E-Gruppen (erkennungsdienstliche Behandlungen vom 3.9.2002 und 25.3.1999),

-          die D-Gruppe (Fingerabdruck, nur in INPOL)

-          die W-Gruppe (Personenhinweis Sexualtäter).

Im Übrigen wird die Klage abgewiesen.

Die Kosten des Verfahrens tragen der Kläger zu 1/3 und der Beklagte zu 2/3.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung oder Hinterlegung in Höhe von 110 % des insgesamt vollstreckbaren Betrages abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger vor der Vollstreckung Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrags leistet.


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