bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)
(1) Kinder im Sinne des § 85 Abs. 1, § 85a Abs. 1 und § 86 Abs. 3 BEG sind die ehelichen Kinder und die diesen nach den Vorschriften des bürgerlichen Rechts gleichgestellten Kinder.
(2) Versorgungsbezüge aus deutschen öffentlichen Mitteln im Sinne des § 85 Abs. 2 Satz 2 BEG sind insbesondere
- 1.
-
Hinterbliebenenversorgung nach beamtenrechtlichen Vorschriften oder Grundsätzen, - 2.
-
Hinterbliebenenrenten aus der gesetzlichen Rentenversicherung, sofern diese nicht ausschließlich auf eigenen Geldleistungen des Verfolgten beruhen, - 3.
-
Hinterbliebenenrenten nach dem Bundesversorgungsgesetz, - 4.
-
Rentenleistungen nach dem BEG für Schaden im wirtschaftlichen Fortkommen, sofern diese wegen des Todes des Verfolgten gezahlt werden.
(3) Die §§ 141d bis 141k BEG bleiben unberührt.
(4) Der monatliche Freibetrag nach § 85 Abs. 2 Satz 2 des Bundesentschädigungsgesetzes beträgt
bis
30.9.1966 DM
bis
30.6.1968 DM
bis
31.3.1969 DM
bis
31.8.1969 DM
bis
31.12.1970 DM
bis
31.12.1971 DM
bis
31.12.1972 DM
bis
31.12.1973 DM
bis
31.12.1974 DM
bis
31.1.1976 DM
bis
31.1.1977 DM
bis
28.2.1978 DM
bis
28.2.1979 DM
bis
29.2.1980 DM
bis
28.2.1981 DM
bis
30.6.1982 DM
bis
30.6.1983 DM
bis
31.12.1984 DM
bis
31.12.1985 DM
bis
31.12.1986 DM
bis
29.2.1988 DM
bis
31.12.1988 DM
bis
31.12.1989 DM
bis
28.2.1991 DM
bis
30.4.1992 DM
bis
30.4.1993 DM
bis
30.9.1994 DM
bis
31.3.1995 DM
bis
28.2.1997 DM
bis
31.12.1997 DM
bis
28.2.1999 DM
bis
31.12.2000 DM
bis
31.12.2001 DM
bis
31.1.2003 Euro
bis
31.3.2004 Euro
bis
31.7.2004 Euro
bis
31.5.2008 Euro
bis
30.6.2010
€
1.7.2010
bis
30.9.2012
€
1.10.2012
bis
31.7.2014
€
1.8.2014
bis
31.8.2016
€
1.9.2016
€
(5) Steht mehreren Berechtigten eine Rente zu, so wird die Rente des einzelnen Berechtigten nach § 85 Abs. 2 BEG nur insoweit gekürzt, als seine eigenen Versorgungsbezüge die Freibeträge nach § 85 Abs. 2 Satz 2 BEG und nach Absatz 4 übersteigen.
(6) In den Fällen der §§ 85a und 86 BEG ist das Erfordernis, daß der Verfolgte vor seinem Tode keine Erwerbstätigkeit ausgeübt hat, die ihm eine ausreichende Lebensgrundlage bietet (§ 82 Abs. 2 BEG), als gegeben anzusehen, wenn diese Voraussetzung während eines längeren Zeitraums vorgelegen hat.
(7) In den Fällen des § 86 Abs. 3 Satz 2 BEG findet § 23 entsprechende Anwendung.