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BGB § 1678 Folgen der tatsächlichen Verhinderung oder des Ruhens für den anderen Elternteil

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist ein Elternteil tatsächlich verhindert, die elterliche Sorge auszuüben, oder ruht seine elterliche Sorge, so übt der andere Teil die elterliche Sorge allein aus; dies gilt nicht, wenn die elterliche Sorge dem Elternteil nach § 1626a Absatz 3 oder § 1671 allein zustand.

(2) Ruht die elterliche Sorge des Elternteils, dem sie gemäß § 1626a Absatz 3 oder § 1671 allein zustand, und besteht keine Aussicht, dass der Grund des Ruhens wegfallen werde, so hat das Familiengericht die elterliche Sorge dem anderen Elternteil zu übertragen, wenn dies dem Wohl des Kindes nicht widerspricht.

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Beschluss vom Oberlandesgericht München - 34 Wx 167/25 e
5. August 2025
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Beschluss vom Amtsgericht Köln - 312 F 130/25
2. Juli 2025
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Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 3 W 9/25
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Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 485/21
6. Dezember 2023
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