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BGB § 453 Rechtskauf; Verbrauchervertrag über den Kauf digitaler Inhalte

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Vorschriften über den Kauf von Sachen finden auf den Kauf von Rechten und sonstigen Gegenständen entsprechende Anwendung. Auf einen Verbrauchervertrag über den Verkauf digitaler Inhalte durch einen Unternehmer sind die folgenden Vorschriften nicht anzuwenden:

1.
§ 433 Absatz 1 Satz 1 und § 475 Absatz 1 über die Übergabe der Kaufsache und die Leistungszeit sowie
2.
§ 433 Absatz 1 Satz 2, die §§ 434 bis 442, 475 Absatz 3 Satz 1, Absatz 4 bis 6 und die §§ 476 und 477 über die Rechte bei Mängeln.
An die Stelle der nach Satz 2 nicht anzuwendenden Vorschriften treten die Vorschriften des Abschnitts 3 Titel 2a Untertitel 1.

(2) Der Verkäufer trägt die Kosten der Begründung und Übertragung des Rechts.

(3) Ist ein Recht verkauft, das zum Besitz einer Sache berechtigt, so ist der Verkäufer verpflichtet, dem Käufer die Sache frei von Sach- und Rechtsmängeln zu übergeben.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 41/25
19. Februar 2026
V ZB 41/25 19. Februar 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (7. Zivilsenat) - 7 U 80/24
19. September 2025
7 U 80/24 19. September 2025
Urteil vom Thüringer Oberlandesgericht (2. Zivilsenat) - 2 U 878/23
19. Februar 2025
2 U 878/23 19. Februar 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - V ZR 21/24
27. September 2024
V ZR 21/24 27. September 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 2 U 31/22
19. September 2024
2 U 31/22 19. September 2024
Urteil vom Finanzgericht Nürnberg - 1 K 203/24
30. Juli 2024
1 K 203/24 30. Juli 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (19. Zivilsenat) - 19 W 14/24 (Wx)
24. April 2024
19 W 14/24 (Wx) 24. April 2024
Endurteil vom Landgericht München II - 3 O 7213/22
28. Februar 2024
3 O 7213/22 28. Februar 2024
Urteil vom Landgericht Essen - 6 O 347/23
25. Januar 2024
6 O 347/23 25. Januar 2024
Urteil vom Bundesgerichtshof - VIII ZR 307/20
18. Oktober 2023
VIII ZR 307/20 18. Oktober 2023