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BGB § 586 Vertragstypische Pflichten beim Landpachtvertrag

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Verpächter hat die Pachtsache dem Pächter in einem zu der vertragsmäßigen Nutzung geeigneten Zustand zu überlassen und sie während der Pachtzeit in diesem Zustand zu erhalten. Der Pächter hat jedoch die gewöhnlichen Ausbesserungen der Pachtsache, insbesondere die der Wohn- und Wirtschaftsgebäude, der Wege, Gräben, Dränungen und Einfriedigungen, auf seine Kosten durchzuführen. Er ist zur ordnungsmäßigen Bewirtschaftung der Pachtsache verpflichtet.

(2) Für die Haftung des Verpächters für Sach- und Rechtsmängel der Pachtsache sowie für die Rechte und Pflichten des Pächters wegen solcher Mängel gelten die Vorschriften des § 536 Abs. 1 bis 3 und der §§ 536a bis 536d entsprechend.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Dresden (Senat für Landwirtschaftssachen) - 2 U 101/24 Lw
24. Juni 2025
2 U 101/24 Lw 24. Juni 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Celle - 7 U 304/22 (L)
25. Januar 2023
7 U 304/22 (L) 25. Januar 2023
Urteil vom Hessisches Landessozialgericht (3. Senat) - L 3 U 12/18
29. März 2021
L 3 U 12/18 29. März 2021
Urteil vom Finanzgericht Berlin-Brandenburg (2. Senat) - 2 K 2250/14
6. Februar 2019
2 K 2250/14 6. Februar 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 36/18
15. November 2018
10 U 36/18 15. November 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (Senat für Landwirtschaftssachen) - LwZR 4/16
28. April 2017
LwZR 4/16 28. April 2017
Urteil vom Bundesfinanzhof (4. Senat) - IV R 22/14
15. Dezember 2016
IV R 22/14 15. Dezember 2016
Urteil vom Finanzgericht Münster - 15 K 594/14 U
8. September 2015
15 K 594/14 U 8. September 2015
Beschluss vom Bundesgerichtshof (Kartellsenat) - EnVR 10/13
3. Juni 2014
EnVR 10/13 3. Juni 2014
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 10 U 122/11
10. Dezember 2013
10 U 122/11 10. Dezember 2013