BGB § 645 Verantwortlichkeit des Bestellers

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Ist das Werk vor der Abnahme infolge eines Mangels des von dem Besteller gelieferten Stoffes oder infolge einer von dem Besteller für die Ausführung erteilten Anweisung untergegangen, verschlechtert oder unausführbar geworden, ohne dass ein Umstand mitgewirkt hat, den der Unternehmer zu vertreten hat, so kann der Unternehmer einen der geleisteten Arbeit entsprechenden Teil der Vergütung und Ersatz der in der Vergütung nicht inbegriffenen Auslagen verlangen. Das Gleiche gilt, wenn der Vertrag in Gemäßheit des § 643 aufgehoben wird.

(2) Eine weitergehende Haftung des Bestellers wegen Verschuldens bleibt unberührt.

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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 16/17
26. Oktober 2017
VII ZR 16/17 26. Oktober 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 285/14
26. Januar 2017
IX ZR 285/14 26. Januar 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (7. Zivilsenat) - VII ZR 298/14
22. September 2016
VII ZR 298/14 22. September 2016
Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (3. Kammer) - 3 Sa 476/15
14. März 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 38/15
24. Februar 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 60/14
28. Januar 2016
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Urteil vom Oberlandesgericht Naumburg - 1 U 46/15 (Hs)
5. Oktober 2015
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen (2. Kammer) - 2 Sa 944/14
20. Mai 2015
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen (8. Kammer) - 8 Sa 638/14
19. Januar 2015
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Niedersachsen (8. Kammer) - 8 Sa 639/14
19. Januar 2015
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