BGB § 820 Verschärfte Haftung bei ungewissem Erfolgseintritt

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) War mit der Leistung ein Erfolg bezweckt, dessen Eintritt nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts als ungewiss angesehen wurde, so ist der Empfänger, falls der Erfolg nicht eintritt, zur Herausgabe so verpflichtet, wie wenn der Anspruch auf Herausgabe zur Zeit des Empfangs rechtshängig geworden wäre. Das Gleiche gilt, wenn die Leistung aus einem Rechtsgrund, dessen Wegfall nach dem Inhalt des Rechtsgeschäfts als möglich angesehen wurde, erfolgt ist und der Rechtsgrund wegfällt.

(2) Zinsen hat der Empfänger erst von dem Zeitpunkt an zu entrichten, in welchem er erfährt, dass der Erfolg nicht eingetreten oder dass der Rechtsgrund weggefallen ist; zur Herausgabe von Nutzungen ist er insoweit nicht verpflichtet, als er zu dieser Zeit nicht mehr bereichert ist.

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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 C 46/16
8. Juni 2017
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Gerichtsbescheid vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (12. Kammer) - 12 A 29/16
9. Februar 2017
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Urteil vom Bundesverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 C 9/15
15. November 2016
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Urteil vom Verwaltungsgericht Köln - 23 K 242/15
9. November 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (3. Zivilsenat) - III ZR 267/15
31. März 2016
III ZR 267/15 31. März 2016
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (12. Kammer) - 12 A 164/14
19. November 2015
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz - 2 A 10834/13
22. Juli 2014
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (12. Kammer) - 12 A 194/12
13. März 2014
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Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Verwaltungsgericht (12. Kammer) - 12 A 137/13
13. März 2014
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Urteil vom Verwaltungsgericht Trier (1. Kammer) - 1 K 456/12.TR
7. August 2012
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