BGB § 918 Ausschluss des Notwegrechts

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Die Verpflichtung zur Duldung des Notwegs tritt nicht ein, wenn die bisherige Verbindung des Grundstücks mit dem öffentlichen Wege durch eine willkürliche Handlung des Eigentümers aufgehoben wird.

(2) Wird infolge der Veräußerung eines Teils des Grundstücks der veräußerte oder der zurückbehaltene Teil von der Verbindung mit dem öffentlichen Wege abgeschnitten, so hat der Eigentümer desjenigen Teils, über welchen die Verbindung bisher stattgefunden hat, den Notweg zu dulden. Der Veräußerung eines Teils steht die Veräußerung eines von mehreren demselben Eigentümer gehörenden Grundstücken gleich.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 47/17
26. Januar 2018
V ZR 47/17 26. Januar 2018
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (11. Zivilsenat) - 11 U 61/16
26. Januar 2017
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Beschluss vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (2. Senat) - 2 MB 12/16
21. Juli 2016
2 MB 12/16 21. Juli 2016
Urteil vom Verwaltungsgericht Greifswald (3. Kammer) - 3 A 780/14 HGW
7. Juli 2016
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Urteil vom Verwaltungsgericht Greifswald (3. Kammer) - 3 A 229/09
26. Juli 2012
3 A 229/09 26. Juli 2012
Urteil vom Verwaltungsgericht Greifswald (3. Kammer) - 3 A 1903/08
30. Juni 2010
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Urteil vom Landgericht Dortmund (6. Zivilkammer) - 6 O 219/99
15. September 1999
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