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EAPatV § 5 Herkunftsnachweis

Verordnung über die elektronische Aktenführung bei dem Deutschen Patent- und Markenamt, dem Patentgericht und dem Bundesgerichtshof

(1) Ist eine handschriftliche Unterzeichnung nicht erforderlich, so kann in elektronischen Bestandteilen der Akte statt der elektronischen Signatur ein anderer eindeutiger Herkunftsnachweis verwendet werden, der nicht unbemerkt verändert werden kann.

(2) Ein elektronisches Dokument wird unterzeichnet, indem der Name der unterzeichnenden Person eingefügt wird. Die Dokumente werden durch einen qualifizierten Zeitstempel gesichert.

(3) Eine Niederschrift oder ein Beschluss des Deutschen Patent- und Markenamts wird unterzeichnet, indem

1.
der Name der unterzeichnenden Person oder der unterzeichnenden Personen eingefügt wird und
2.
das Dokument versehen wird
a)
mit einer fortgeschrittenen Signatur nach Artikel 3 Nummer 11 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Juli 2014 über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt und zur Aufhebung der Richtlinie 1999/93/EG (ABl. L 257 vom 28.8.2014, S. 73) oder
b)
mit einer qualifizierten elektronischen Signatur nach Artikel 3 Nummer 12 der Verordnung (EU) Nr. 910/2014.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Bundespatentgericht - 26 W (pat) 26/18
17. April 2023
26 W (pat) 26/18 17. April 2023
Beschluss vom Bundespatentgericht - 26 W (pat) 27/18
17. April 2023
26 W (pat) 27/18 17. April 2023
Beschluss vom Bundespatentgericht - 25 W (pat) 34/20
17. November 2021
25 W (pat) 34/20 17. November 2021
Beschluss vom Bundespatentgericht - 7 W (pat) 12/19
19. Mai 2020
7 W (pat) 12/19 19. Mai 2020
Beschluss vom Bundespatentgericht - 26 W (pat) 525/17
10. April 2019
26 W (pat) 525/17 10. April 2019
Nichtannahmebeschluss vom Bundesverfassungsgericht (2. Senat 1. Kammer) - 2 BvR 2606/11, 2 BvR 2607/11
12. März 2012
2 BvR 2606/11, 2 BvR 2607/11 12. März 2012