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GKG 2004 § 17 Auslagen

Gerichtskostengesetz

(1) Wird die Vornahme einer Handlung, mit der Auslagen verbunden sind, beantragt, hat derjenige, der die Handlung beantragt hat, einen zur Deckung der Auslagen hinreichenden Vorschuss zu zahlen. Das Gericht soll die Vornahme der Handlung von der vorherigen Zahlung abhängig machen.

(2) Die Herstellung und Überlassung von Dokumenten auf Antrag sowie die Versendung von Akten können von der vorherigen Zahlung eines die Auslagen deckenden Vorschusses abhängig gemacht werden.

(3) Bei Handlungen, die von Amts wegen vorgenommen werden, kann ein Vorschuss zur Deckung der Auslagen erhoben werden.

(4) Absatz 1 gilt nicht in Musterverfahren nach dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz, für die Anordnung einer Haft und in Strafsachen nur für den Privatkläger, den Widerkläger sowie für den Nebenkläger, der Berufung oder Revision eingelegt hat. Absatz 2 gilt nicht in Strafsachen und in gerichtlichen Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten, wenn der Beschuldigte oder sein Beistand Antragsteller ist. Absatz 3 gilt nicht in Strafsachen, in gerichtlichen Verfahren nach dem Gesetz über Ordnungswidrigkeiten sowie in Verfahren über einen Schuldenbereinigungsplan (§ 306 der Insolvenzordnung).

Referenzen

  • § 306 1x (nicht zugeordnet)

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (7. Senat für Familiensachen) - 7 WF 25/24
15. März 2024
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Gelsenkirchen - 14 M 67/11
9. November 2011
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Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 6 A 3881/03
29. November 2004
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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 2 B 11/03 KR
27. Mai 2004
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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 2 B 16/03 KR
27. Mai 2004
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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 2 B 15/03 KR
27. Mai 2004
L 2 B 15/03 KR 27. Mai 2004
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 2 B 13/03 KR
27. Mai 2004
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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 2 B 12/03 KR
25. Mai 2004
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Urteil vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 13 K 780/01
1. Oktober 2003
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Beschluss vom Verwaltungsgericht Düsseldorf - 1 L 4460/02
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