HGB § 15

Handelsgesetzbuch

(1) Solange eine in das Handelsregister einzutragende Tatsache nicht eingetragen und bekanntgemacht ist, kann sie von demjenigen, in dessen Angelegenheiten sie einzutragen war, einem Dritten nicht entgegengesetzt werden, es sei denn, daß sie diesem bekannt war.

(2) Ist die Tatsache eingetragen und bekanntgemacht worden, so muß ein Dritter sie gegen sich gelten lassen. Dies gilt nicht bei Rechtshandlungen, die innerhalb von fünfzehn Tagen nach der Bekanntmachung vorgenommen werden, sofern der Dritte beweist, daß er die Tatsache weder kannte noch kennen mußte.

(3) Ist eine einzutragende Tatsache unrichtig bekanntgemacht, so kann sich ein Dritter demjenigen gegenüber, in dessen Angelegenheiten die Tatsache einzutragen war, auf die bekanntgemachte Tatsache berufen, es sei denn, daß er die Unrichtigkeit kannte.

(4) Für den Geschäftsverkehr mit einer in das Handelsregister eingetragenen Zweigniederlassung eines Unternehmens mit Sitz oder Hauptniederlassung im Ausland ist im Sinne dieser Vorschriften die Eintragung und Bekanntmachung durch das Gericht der Zweigniederlassung entscheidend.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (7. Kammer) - 7 Sa 286/16
2. März 2017
7 Sa 286/16 2. März 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 166/15
9. Februar 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 304/15
8. November 2016
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Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 230/15
25. Oktober 2016
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Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (2. Zivilsenat) - II ZR 314/15
18. Oktober 2016
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 128/16
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 148/14
14. Januar 2016
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 328 O 75/15
1. Dezember 2015
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Urteil vom Landgericht Hamburg (10. Zivilkammer) - 310 O 13/12
29. August 2014
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