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JGG § 61a Frist und Zuständigkeit für die vorbehaltene Entscheidung

Jugendgerichtsgesetz

(1) Die vorbehaltene Entscheidung ergeht spätestens sechs Monate nach Eintritt der Rechtskraft des Urteils. Das Gericht kann mit dem Vorbehalt eine kürzere Höchstfrist festsetzen. Aus besonderen Gründen und mit dem Einverständnis des Verurteilten kann die Frist nach Satz 1 oder 2 durch Beschluss auf höchstens neun Monate seit Eintritt der Rechtskraft des Urteils verlängert werden.

(2) Zuständig für die vorbehaltene Entscheidung ist das Gericht, in dessen Urteil die zugrunde liegenden tatsächlichen Feststellungen letztmalig geprüft werden konnten.

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Zitiert von

Urteil vom Landgericht Köln - 104 Ks 59/23
5. Dezember 2023
104 Ks 59/23 5. Dezember 2023
Beschluss vom Landgericht Hamburg (27. Große Strafkammer) - 627 Qs 24/23
16. August 2023
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Beschluss vom Landgericht Saarbrücken (1. Jugendkammer) - 3 Qs 11/23
14. März 2023
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Beschluss vom Landgericht Saarbrücken (1. Jugendkammer) - 3 Qs 1/23
31. Januar 2023
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Urteil vom Verwaltungsgericht Bremen - 4 K 294/20
24. Januar 2022
4 K 294/20 24. Januar 2022
Beschluss vom Bundesgerichtshof - StB 14/20
14. Mai 2020
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Beschluss vom Kammergericht (4. Strafsenat) - 4 Ws 123/15, 4 Ws 123/15 - 141 AR 518/15
18. Dezember 2015
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Beschluss vom Pfälzisches Oberlandesgericht Zweibrücken (1. Strafsenat) - 1 Ws 291/15
7. Dezember 2015
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 Ws 413/15
19. November 2015
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 Ws 275/15
11. August 2015
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