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MediationsG § 3 Offenbarungspflichten; Tätigkeitsbeschränkungen

Mediationsgesetz

(1) Der Mediator hat den Parteien alle Umstände offenzulegen, die seine Unabhängigkeit und Neutralität beeinträchtigen können. Er darf bei Vorliegen solcher Umstände nur als Mediator tätig werden, wenn die Parteien dem ausdrücklich zustimmen.

(2) Als Mediator darf nicht tätig werden, wer vor der Mediation in derselben Sache für eine Partei tätig gewesen ist. Der Mediator darf auch nicht während oder nach der Mediation für eine Partei in derselben Sache tätig werden.

(3) Eine Person darf nicht als Mediator tätig werden, wenn eine mit ihr in derselben Berufsausübungs- oder Bürogemeinschaft verbundene andere Person vor der Mediation in derselben Sache für eine Partei tätig gewesen ist. Eine solche andere Person darf auch nicht während oder nach der Mediation für eine Partei in derselben Sache tätig werden.

(4) Die Beschränkungen des Absatzes 3 gelten nicht, wenn sich die betroffenen Parteien im Einzelfall nach umfassender Information damit einverstanden erklärt haben und Belange der Rechtspflege dem nicht entgegenstehen.

(5) Der Mediator ist verpflichtet, die Parteien auf deren Verlangen über seinen fachlichen Hintergrund, seine Ausbildung und seine Erfahrung auf dem Gebiet der Mediation zu informieren.

Referenzen

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Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Celle - 2 ORs 96/25
26. August 2025
2 ORs 96/25 26. August 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 34/17
21. September 2017
IX ZR 34/17 21. September 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 98/15
14. Januar 2016
I ZR 98/15 14. Januar 2016