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SGB 5 § 49 Ruhen des Krankengeldes

Sozialgesetzbuch (SGB) Fünftes Buch (V) - Gesetzliche Krankenversicherung - (Artikel 1 des Gesetzes v. 20. Dezember 1988, BGBl. I S. 2477)

(1) Der Anspruch auf Krankengeld ruht,

1.
soweit und solange Versicherte beitragspflichtiges Arbeitsentgelt oder Arbeitseinkommen erhalten; dies gilt nicht für einmalig gezahltes Arbeitsentgelt,
2.
solange Versicherte Elternzeit nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz in Anspruch nehmen; dies gilt nicht, wenn die Arbeitsunfähigkeit vor Beginn der Elternzeit eingetreten ist oder das Krankengeld aus dem Arbeitsentgelt zu berechnen ist, das aus einer versicherungspflichtigen Beschäftigung während der Elternzeit erzielt worden ist,
3.
soweit und solange Versicherte Versorgungskrankengeld, Krankengeld der Sozialen Entschädigung, Krankengeld der Soldatenentschädigung Übergangsgeld, Unterhaltsgeld, Kurzarbeitergeld oder Qualifizierungsgeld beziehen,
3a.
soweit er auf der Erkrankung eines Kindes beruht, das für die Versicherte oder den Versicherten Anspruch auf Versorgungskrankengeld oder Krankengeld der Sozialen Entschädigung Krankengeld der Soldatenentschädigung hat.
3b.
solange Versicherte Mutterschaftsgeld oder Arbeitslosengeld beziehen oder der Anspruch wegen einer Sperrzeit nach dem Dritten Buch ruht,
4.
soweit und solange Versicherte Entgeltersatzleistungen, die ihrer Art nach den in Nummer 3 genannten Leistungen vergleichbar sind, von einem Träger der Sozialversicherung oder einer staatlichen Stelle im Ausland erhalten,
5.
solange die Arbeitsunfähigkeit der Krankenkasse nicht gemeldet wird; dies gilt nicht, wenn die Meldung innerhalb einer Woche nach Beginn der Arbeitsunfähigkeit oder die Übermittlung der Arbeitsunfähigkeitsdaten im elektronischen Verfahren nach § 295 Absatz 1 Satz 10 erfolgt,
6.
soweit und solange für Zeiten einer Freistellung von der Arbeitsleistung (§ 7 Abs. 1a des Vierten Buches) eine Arbeitsleistung nicht geschuldet wird,
7.
während der ersten sechs Wochen der Arbeitsunfähigkeit für Versicherte, die eine Wahlerklärung nach § 44 Absatz 2 Satz 1 Nummer 3 abgegeben haben,
8.
solange bis die weitere Arbeitsunfähigkeit wegen derselben Krankheit nach § 46 Satz 3 ärztlich festgestellt wurde.

(2) (weggefallen)

(3) Auf Grund gesetzlicher Bestimmungen gesenkte Entgelt- oder Entgeltersatzleistungen dürfen bei der Anwendung des Absatzes 1 nicht aufgestockt werden.

(4) (weggefallen)

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Landessozialgericht Hamburg (1. Senat) - L 1 KR 72/23 D
9. Dezember 2024
L 1 KR 72/23 D 9. Dezember 2024
Urteil vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (9. Senat) - L 9 KR 224/20
24. Februar 2021
L 9 KR 224/20 24. Februar 2021
Urteil vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (9. Senat) - L 9 KR 23/17
27. November 2019
L 9 KR 23/17 27. November 2019
Urteil vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (9. Senat) - L 9 KR 94/18
22. Mai 2019
L 9 KR 94/18 22. Mai 2019
Urteil vom Thüringer Landessozialgericht (6. Senat) - L 6 KR 1609/15
26. Juli 2016
L 6 KR 1609/15 26. Juli 2016
Urteil vom Thüringer Landessozialgericht (6. Senat) - L 6 KR 212/12
27. Januar 2015
L 6 KR 212/12 27. Januar 2015
Urteil vom Thüringer Landessozialgericht (6. Senat) - L 6 KR 27/12
28. Januar 2014
L 6 KR 27/12 28. Januar 2014
Beschluss vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (1. Senat) - L 1 KR 375/09
12. April 2011
L 1 KR 375/09 12. April 2011
Urteil vom Arbeitsgericht Freiburg - 11 Ca 611/02
6. Februar 2003
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