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SGG § 76

Sozialgerichtsgesetz

(1) Auf Gesuch eines Beteiligten kann die Einnahme des Augenscheins und die Vernehmung von Zeugen und Sachverständigen zur Sicherung des Beweises angeordnet werden, wenn zu besorgen ist, daß das Beweismittel verlorengehe oder seine Benutzung erschwert werde, oder wenn der gegenwärtige Zustand einer Person oder einer Sache festgestellt werden soll und der Antragsteller ein berechtigtes Interesse an dieser Feststellung hat.

(2) Das Gesuch ist bei dem für die Hauptsache zuständigen Sozialgericht anzubringen. In Fällen dringender Gefahr kann das Gesuch bei einem anderen Sozialgericht oder einem Amtsgericht angebracht werden, in dessen Bezirk sich die zu vernehmenden Personen aufhalten oder sich der in Augenschein zu nehmende Gegenstand befindet.

(3) Für das Verfahren gelten die §§ 487, 490 bis 494 der Zivilprozeßordnung entsprechend.

Referenzen

  • § 487 1x (nicht zugeordnet)

Zitiert von

Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 15 U 488/23
5. November 2024
L 15 U 488/23 5. November 2024
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 10 KR 1132/23 B
4. September 2024
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Beschluss vom Sozialgericht Köln - S 22 R 316/23 BW
23. Mai 2023
S 22 R 316/23 BW 23. Mai 2023
Beschluss vom Landessozialgericht Berlin-Brandenburg (9. Senat) - L 9 AS 400/19
7. April 2022
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Beschluss vom Landessozialgericht Rheinland-Pfalz (3. Senat) - L 3 U 153/19 B BW
21. April 2020
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Beschluss vom Unknown court - B 4 AS 8/20 B
12. Februar 2020
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Beschluss vom Landessozialgericht Niedersachsen-Bremen (2. Senat) - L 2 R 307/19 B ER
11. September 2019
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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 12 AS 1595/17 B
5. Oktober 2017
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Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 8 R 29/15 B
23. Februar 2016
L 8 R 29/15 B 23. Februar 2016
Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 6 U 5279/14
26. März 2015
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