StGB § 263a Computerbetrug

Strafgesetzbuch

(1) Wer in der Absicht, sich oder einem Dritten einen rechtswidrigen Vermögensvorteil zu verschaffen, das Vermögen eines anderen dadurch beschädigt, daß er das Ergebnis eines Datenverarbeitungsvorgangs durch unrichtige Gestaltung des Programms, durch Verwendung unrichtiger oder unvollständiger Daten, durch unbefugte Verwendung von Daten oder sonst durch unbefugte Einwirkung auf den Ablauf beeinflußt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) § 263 Abs. 2 bis 6 gilt entsprechend.

(3) Wer eine Straftat nach Absatz 1 vorbereitet, indem er Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist, herstellt, sich oder einem anderen verschafft, feilhält, verwahrt oder einem anderen überlässt, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(4) In den Fällen des Absatzes 3 gilt § 149 Abs. 2 und 3 entsprechend.

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Zitiert von

Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 305/17
17. Januar 2018
4 StR 305/17 17. Januar 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 466/17
28. November 2017
3 StR 466/17 28. November 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 412/16
27. Juli 2017
1 StR 412/16 27. Juli 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (4. Strafsenat) - 4 StR 617/16
23. Mai 2017
4 StR 617/16 23. Mai 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (2. Strafsenat) - 2 StR 40/16
5. April 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 41/17
7. März 2017
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (3. Strafsenat) - 3 StR 109/16
9. August 2016
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