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StPO § 437 Besondere Regelungen für das selbständige Einziehungsverfahren

Strafprozeßordnung

Bei der Entscheidung über die selbständige Einziehung nach § 76a Absatz 4 des Strafgesetzbuches kann das Gericht seine Überzeugung davon, dass der Gegenstand aus einer rechtswidrigen Tat herrührt, insbesondere auf ein grobes Missverhältnis zwischen dem Wert des Gegenstandes und den rechtmäßigen Einkünften des Betroffenen stützen. Darüber hinaus kann es bei seiner Entscheidung insbesondere auch berücksichtigen

1.
das Ergebnis der Ermittlungen zu der Tat, die Anlass für das Verfahren war,
2.
die Umstände, unter denen der Gegenstand aufgefunden und sichergestellt worden ist, sowie
3.
die sonstigen persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse des Betroffenen.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Landgericht Nürnberg-Fürth - 12 Qs 46/25
23. Februar 2026
12 Qs 46/25 23. Februar 2026
Urteil vom Bundesgerichtshof - 5 StR 465/24
17. Juli 2025
5 StR 465/24 17. Juli 2025
Beschluss vom Landgericht Köln - 113 Qs 49/23
10. Januar 2024
113 Qs 49/23 10. Januar 2024
Beschluss vom Bundesgerichtshof - GSSt 1/23
23. Mai 2023
GSSt 1/23 23. Mai 2023
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 3 StR 372/21
21. Dezember 2022
3 StR 372/21 21. Dezember 2022
Urteil vom Bundesgerichtshof - 5 StR 278/21
27. April 2022
5 StR 278/21 27. April 2022
Urteil vom Landgericht Traunstein - 7 KLs 120 Js 44147/21
30. März 2022
7 KLs 120 Js 44147/21 30. März 2022
Beschluss vom Landgericht Aachen - 60 KLs 2/21
13. Juli 2021
60 KLs 2/21 13. Juli 2021
Urteil vom Bundesgerichtshof - 3 StR 518/19
1. Juli 2021
3 StR 518/19 1. Juli 2021
Urteil vom Bundesgerichtshof - 5 StR 165/20
14. Oktober 2020
5 StR 165/20 14. Oktober 2020