UrhG § 54f Auskunftspflicht

Gesetz über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte

(1) Der Urheber kann von dem nach § 54 oder § 54b zur Zahlung der Vergütung Verpflichteten Auskunft über Art und Stückzahl der im Geltungsbereich dieses Gesetzes veräußerten oder in Verkehr gebrachten Geräte und Speichermedien verlangen. Die Auskunftspflicht des Händlers erstreckt sich auch auf die Benennung der Bezugsquellen; sie besteht auch im Fall des § 54b Abs. 3 Nr. 1. § 26 Abs. 7 gilt entsprechend.

(2) Der Urheber kann von dem Betreiber eines Geräts in einer Einrichtung im Sinne des § 54c Abs. 1 die für die Bemessung der Vergütung erforderliche Auskunft verlangen.

(3) Kommt der zur Zahlung der Vergütung Verpflichtete seiner Auskunftspflicht nicht, nur unvollständig oder sonst unrichtig nach, so kann der doppelte Vergütungssatz verlangt werden.

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Zitiert von

Urteil vom Bundesgerichtshof (Kartellsenat) - KZR 47/15
9. Oktober 2018
KZR 47/15 9. Oktober 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 53/15
14. Dezember 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 21/16
18. Mai 2017
I ZR 21/16 18. Mai 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 39/15
16. März 2017
I ZR 39/15 16. März 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 36/15
16. März 2017
I ZR 36/15 16. März 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 42/15
16. März 2017
I ZR 42/15 16. März 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 35/15
16. März 2017
I ZR 35/15 16. März 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 106/15
16. März 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 152/15
16. März 2017
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 255/14
21. Juli 2016
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