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VGG § 9 Wahrnehmungszwang

Gesetz über die Wahrnehmung von Urheberrechten und verwandten Schutzrechten durch Verwertungsgesellschaften

Die Verwertungsgesellschaft ist verpflichtet, auf Verlangen des Rechtsinhabers Rechte seiner Wahl an Arten von Werken und sonstigen Schutzgegenständen seiner Wahl in Gebieten seiner Wahl wahrzunehmen, wenn

1.
die Rechte, die Werke und sonstigen Schutzgegenstände sowie die Gebiete zum Tätigkeitsbereich der Verwertungsgesellschaft gehören und
2.
der Wahrnehmung keine objektiven Gründe entgegenstehen.
Die Bedingungen, zu denen die Verwertungsgesellschaft die Rechte des Berechtigten wahrnimmt (Wahrnehmungsbedingungen), müssen angemessen sein.

Referenzen

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Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 20 UKl 1/24
7. März 2025
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Urteil vom Oberlandesgericht München - 29 U 7919/21
27. Juli 2023
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Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 6 U 57/22
18. November 2022
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Urteil vom Bundesgerichtshof - I ZR 141/20
28. Juli 2022
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TeU vom Landgericht München II - 42 O 13841/19
4. Oktober 2021
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Urteil vom Kammergericht (24. Zivilsenat) - 24 U 146/17
18. Juni 2018
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