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VVG 2008 § 158 Gefahränderung

Gesetz über den Versicherungsvertrag

(1) Als Erhöhung der Gefahr gilt nur eine solche Änderung der Gefahrumstände, die nach ausdrücklicher Vereinbarung als Gefahrerhöhung angesehen werden soll; die Vereinbarung bedarf der Textform.

(2) Eine Erhöhung der Gefahr kann der Versicherer nicht mehr geltend machen, wenn seit der Erhöhung fünf Jahre verstrichen sind. Hat der Versicherungsnehmer seine Verpflichtung nach § 23 vorsätzlich oder arglistig verletzt, beläuft sich die Frist auf zehn Jahre.

(3) § 41 ist mit der Maßgabe anzuwenden, dass eine Herabsetzung der Prämie nur wegen einer solchen Minderung der Gefahrumstände verlangt werden kann, die nach ausdrücklicher Vereinbarung als Gefahrminderung angesehen werden soll.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Stuttgart (2. Zivilsenat) - 2 U 143/23
30. Januar 2025
2 U 143/23 30. Januar 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - IV ZR 498/21
11. Dezember 2024
IV ZR 498/21 11. Dezember 2024
Urteil vom Dienstgerichtshof für Richter bei dem OLG Hamm - 20 U 21/21
17. Dezember 2021
20 U 21/21 17. Dezember 2021
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (7. Zivilsenat) - 7 U 74/20
3. November 2021
7 U 74/20 3. November 2021
Urteil vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (5. Zivilsenat) - 5 U 2/21
16. Juli 2021
5 U 2/21 16. Juli 2021
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (7. Zivilsenat) - 7 U 8/18
20. März 2019
7 U 8/18 20. März 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-4 U 120/14
28. Juli 2016
I-4 U 120/14 28. Juli 2016
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-4 U 121/14
28. Juli 2016
I-4 U 121/14 28. Juli 2016
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-4 U 122/14
28. Juli 2016
I-4 U 122/14 28. Juli 2016
Urteil vom Amtsgericht Düsseldorf - 52 C 18371/03
4. Mai 2004
52 C 18371/03 4. Mai 2004