ZPO § 256 Feststellungsklage

Zivilprozessordnung

(1) Auf Feststellung des Bestehens oder Nichtbestehens eines Rechtsverhältnisses, auf Anerkennung einer Urkunde oder auf Feststellung ihrer Unechtheit kann Klage erhoben werden, wenn der Kläger ein rechtliches Interesse daran hat, dass das Rechtsverhältnis oder die Echtheit oder Unechtheit der Urkunde durch richterliche Entscheidung alsbald festgestellt werde.

(2) Bis zum Schluss derjenigen mündlichen Verhandlung, auf die das Urteil ergeht, kann der Kläger durch Erweiterung des Klageantrags, der Beklagte durch Erhebung einer Widerklage beantragen, dass ein im Laufe des Prozesses streitig gewordenes Rechtsverhältnis, von dessen Bestehen oder Nichtbestehen die Entscheidung des Rechtsstreits ganz oder zum Teil abhängt, durch richterliche Entscheidung festgestellt werde.

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Urteil vom Landesarbeitsgericht Rheinland-Pfalz (5. Kammer) - 5 Sa 301/18
7. März 2019
5 Sa 301/18 7. März 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 271/17
5. Dezember 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 67/18
5. Dezember 2018
VIII ZR 67/18 5. Dezember 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 26 U 9/16
4. Dezember 2018
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 8 U 41/18
19. November 2018
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Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 5 U 34/18
29. Oktober 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 12/17
14. September 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 2/18
13. September 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 99/17
22. August 2018
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (1. Kammer) - 1 Sa 23/18
7. August 2018
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