ZPO § 432 Vorlegung durch Behörden oder Beamte; Beweisantritt

Zivilprozessordnung

(1) Befindet sich die Urkunde nach der Behauptung des Beweisführers in den Händen einer öffentlichen Behörde oder eines öffentlichen Beamten, so wird der Beweis durch den Antrag angetreten, die Behörde oder den Beamten um die Mitteilung der Urkunde zu ersuchen.

(2) Diese Vorschrift ist auf Urkunden, welche die Parteien nach den gesetzlichen Vorschriften ohne Mitwirkung des Gerichts zu beschaffen imstande sind, nicht anzuwenden.

(3) Verweigert die Behörde oder der Beamte die Mitteilung der Urkunde in Fällen, in denen eine Verpflichtung zur Vorlegung auf § 422 gestützt wird, so gelten die Vorschriften der §§ 428 bis 431.

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Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Koblenz (Kartellsenat) - U 311/17 Kart
23. August 2018
U 311/17 Kart 23. August 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (6. Zivilsenat) - VI ZR 474/16
16. Januar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (1. Zivilsenat) - I ZR 205/15
16. März 2017
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Beschluss vom Finanzgericht Hamburg (3. Senat) - 3 K 198/13
26. Mai 2014
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23. Mai 2008
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