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ZVG § 59

Gesetz über die Zwangsversteigerung und die Zwangsverwaltung

(1) Jeder Beteiligte kann spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten eine von den gesetzlichen Vorschriften abweichende Feststellung des geringsten Gebots und der Versteigerungsbedingungen verlangen. Der Antrag kann spätestens zu dem in Satz 1 genannten Zeitpunkt zurückgenommen werden. Wird durch die Abweichung das Recht eines anderen Beteiligten beeinträchtigt, so ist dessen Zustimmung erforderlich.

(2) Sofern nicht feststeht, ob das Recht durch die Abweichung beeinträchtigt wird, ist das Grundstück mit der verlangten Abweichung und ohne sie auszubieten.

(3) Soll das Fortbestehen eines Rechts bestimmt werden, das nach § 52 erlöschen würde, so bedarf es nicht der Zustimmung eines nachstehenden Beteiligten.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Verwaltungsgericht Wiesbaden (1. Kammer) - 1 K 2154/18.WI
14. November 2022
1 K 2154/18.WI 14. November 2022
Beschluss vom Bundesgerichtshof - V ZB 8/22
22. September 2022
V ZB 8/22 22. September 2022
Urteil vom Unknown court (8. Zivilsenat) - VIII ZR 76/20
15. September 2021
VIII ZR 76/20 15. September 2021
Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 98/17
1. März 2018
1 W 98/17 1. März 2018
Urteil vom Bundesfinanzhof (2. Senat) - II R 55/15
6. Dezember 2017
II R 55/15 6. Dezember 2017
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-12 U 67/16
13. Juli 2017
I-12 U 67/16 13. Juli 2017
Beschluss vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZB 136/14
15. September 2016
V ZB 136/14 15. September 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (5. Zivilsenat) - V ZR 165/14
6. November 2015
V ZR 165/14 6. November 2015
Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 14 A 2309/13
11. November 2013
14 A 2309/13 11. November 2013
Beschluss vom Landgericht Duisburg - 11 T 59-60/13
6. September 2013
11 T 59-60/13 6. September 2013