Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 3. Kammer) - 1 BvR 2022/16

Tenor

Der Wert des Gegenstandes der anwaltlichen Tätigkeit wird für das Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Anordnung auf 24.000 € (in Worten: vierundzwanzigtausend Euro) festgesetzt.

Gründe

1

Die Festsetzung des Gegenstandswerts beruht auf § 37 Abs. 2 Satz 2 in Verbindung mit § 14 Abs. 1 RVG (vgl. BVerfGE 79, 365 <366 ff.>). Sie berücksichtigt, dass dem Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes aufgrund der Zeitgebundenheit des Anliegens der Beschwerdeführerinnen eine größere Bedeutung zukommt, als dies im Rahmen des Verfahrens der einstweiligen Anordnung regelmäßig der Fall ist, und dass im Falle der Vertretung mehrerer Beschwerdeführer, die gemeinschaftlich Verfassungsbeschwerde erheben, die Werte der jeweiligen subjektiven Interessen zusammengerechnet werden (vgl. BVerfGE 96, 251 <258>).

2

Diese Entscheidung ist unanfechtbar.

Zitiert von

Gegenstandswertfestsetzung im verfassungsgerichtlichen Verfahren vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 2. Kammer) - 1 BvR 249/21
7. Juli 2021
1 BvR 249/21 7. Juli 2021
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 1 StR 519/20
1. Juli 2021
1 StR 519/20 1. Juli 2021
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 1 Ws 71/18
12. September 2018
1 Ws 71/18 12. September 2018
Beschluss vom Bundesgerichtshof (1. Strafsenat) - 1 StR 159/17
9. Mai 2018
1 StR 159/17 9. Mai 2018
Beschluss vom Verfassungsgerichtshof des Landes Berlin - 20 A/18
24. Januar 2018
20 A/18 24. Januar 2018
Ablehnung einstweilige Anordnung vom Bundesverfassungsgericht (1. Senat 3. Kammer) - 1 BvR 1741/17
17. August 2017
1 BvR 1741/17 17. August 2017

Referenzen