Urteil vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 16 A 1884/22

Tenor

Das Urteil des Verwaltungsgerichts Köln vom 9. August 2022 wird teilweise geändert und die Beklagte unter Aufhebung des Bescheids vom 2. Dezember 2015 in Gestalt des Widerspruchsbescheids vom 27. Januar 2017 verpflichtet, den Antrag des Klägers unter Beachtung der Rechtsauffassung des Gerichts neu zu bescheiden, soweit der Kläger Leistungen nach dem Conterganstiftungsgesetz wegen einer Daumenfehlbildung, Mittelgesichtshypoplasie mit Kieferfehlbildung, Analstenose mit Inkontinenz nach Operation, Augenamblyopie und Strabismus convergens begehrt. Im Übrigen wird die Berufung zurückgewiesen.

Der Kläger trägt die Kosten des Verfahrens in beiden Instanzen zu 3/4 und die Beklagte zu 1/4; für das Verfahren werden Gerichtskosten nicht erhoben.

Das Urteil ist wegen der Kosten vorläufig vollstreckbar. Der jeweilige Vollstreckungsschuldner darf die Vollstreckung durch Sicherheitsleistung in Höhe von 110 % des auf Grund des Urteils vollstreckbaren Betrags abwenden, wenn nicht der jeweilige Vollstreckungsgläubiger Sicherheit in Höhe von 110 % des jeweils zu vollstreckenden Betrags leistet.

Die Revision wird zugelassen.


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