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AktG § 324 Gesetzliche Rücklage. Gewinnabführung. Verlustübernahme

Aktiengesetz

(1) Die gesetzlichen Vorschriften über die Bildung einer gesetzlichen Rücklage, über ihre Verwendung und über die Einstellung von Beträgen in die gesetzliche Rücklage sind auf eingegliederte Gesellschaften nicht anzuwenden.

(2) Auf einen Gewinnabführungsvertrag, eine Gewinngemeinschaft oder einen Teilgewinnabführungsvertrag zwischen der eingegliederten Gesellschaft und der Hauptgesellschaft sind die §§ 293 bis 296, 298 bis 303 nicht anzuwenden. Der Vertrag, seine Änderung und seine Aufhebung bedürfen der schriftlichen Form. Als Gewinn kann höchstens der ohne die Gewinnabführung entstehende Bilanzgewinn abgeführt werden. Der Vertrag endet spätestens zum Ende des Geschäftsjahrs, in dem die Eingliederung endet.

(3) Die Hauptgesellschaft ist verpflichtet, jeden bei der eingegliederten Gesellschaft sonst entstehenden Bilanzverlust auszugleichen, soweit dieser den Betrag der Kapitalrücklagen und der Gewinnrücklagen übersteigt.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 26 W 18/14 [AktE]
22. März 2018
26 W 18/14 [AktE] 22. März 2018
Urteil vom Finanzgericht Hamburg (6. Senat) - 6 K 260/14
2. März 2016
6 K 260/14 2. März 2016
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 U 24/14
16. Dezember 2014
5 U 24/14 16. Dezember 2014
Urteil vom Bundesfinanzhof (1. Senat) - I R 54, 55/10, I R 54/10, I R 55/10
9. Februar 2011
I R 54, 55/10, I R 54/10, I R 55/10 9. Februar 2011
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 U 29/10
7. Dezember 2010
5 U 29/10 7. Dezember 2010