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BGB § 1828 Gespräch zur Feststellung des Patientenwillens

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der behandelnde Arzt prüft, welche ärztliche Maßnahme im Hinblick auf den Gesamtzustand und die Prognose des Patienten indiziert ist. Er und der Betreuer erörtern diese Maßnahme unter Berücksichtigung des Patientenwillens als Grundlage für die nach § 1827 zu treffende Entscheidung.

(2) Bei der Feststellung des Patientenwillens nach § 1827 Absatz 1 oder der Behandlungswünsche oder des mutmaßlichen Willens nach § 1827 Absatz 2 soll nahen Angehörigen und sonstigen Vertrauenspersonen des Betreuten Gelegenheit zur Äußerung gegeben werden, sofern dies ohne erhebliche Verzögerung möglich ist.

(3) Die Absätze 1 und 2 gelten für Bevollmächtigte entsprechend.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Landgericht Kiel (8. Zivilkammer) - 8 O 25/24
31. Mai 2024
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Beschluss vom Kammergericht (Senat für Familiensachen) - 19 WF 12/19
4. März 2019
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Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (21. Zivilsenat) - 21 W 56/18
14. September 2018
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Beschluss vom Amtsgericht Frankfurt am Main - 51 VI 6659/17 Ba
14. März 2018
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Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 5/18
11. Januar 2018
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Beschluss vom Landgericht Magdeburg (10. Zivilkammer) - 10 OH 66/16
30. Mai 2017
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Urteil vom Verwaltungsgericht Lüneburg (4. Kammer) - 4 A 90/15
25. Oktober 2016
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 15 W 308/16
31. August 2016
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Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 2 WF 170/15
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Beschluss vom Oberlandesgericht Köln - 2 Wx 44/15
6. März 2015
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