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BGB § 2129 Wirkung einer Entziehung der Verwaltung

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wird dem Vorerben die Verwaltung nach der Vorschrift des § 1052 entzogen, so verliert er das Recht, über Erbschaftsgegenstände zu verfügen.

(2) Die Vorschriften zugunsten derjenigen, welche Rechte von einem Nichtberechtigten herleiten, finden entsprechende Anwendung. Für die zur Erbschaft gehörenden Forderungen ist die Entziehung der Verwaltung dem Schuldner gegenüber erst wirksam, wenn er von der getroffenen Anordnung Kenntnis erlangt oder wenn ihm eine Mitteilung von der Anordnung zugestellt wird. Das Gleiche gilt von der Aufhebung der Entziehung.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Landgericht Lübeck (7. Zivilkammer) - 7 T 259/24
28. Oktober 2024
7 T 259/24 28. Oktober 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Oldenburg - 3 W 113/23
22. Januar 2024
3 W 113/23 22. Januar 2024
Beschluss vom Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht (9. Zivilsenat) - 9 Wx 6/22
20. April 2023
9 Wx 6/22 20. April 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Rostock (7. Zivilsenat) - 7 W 33/21
6. Mai 2021
7 W 33/21 6. Mai 2021
Beschluss vom Schleswig Holsteinisches Oberverwaltungsgericht (4. Senat) - 4 MB 2/20
4. März 2020
4 MB 2/20 4. März 2020
Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 560/18
24. Juli 2019
XII ZB 560/18 24. Juli 2019
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 1 U 74/17
19. Oktober 2018
1 U 74/17 19. Oktober 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-7 U 230/14
29. Januar 2016
I-7 U 230/14 29. Januar 2016
Urteil vom Schleswig-Holsteinisches Finanzgericht (3. Senat) - 3 K 74/04
6. April 2006
3 K 74/04 6. April 2006