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BGB § 321 Unsicherheitseinrede

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer aus einem gegenseitigen Vertrag vorzuleisten verpflichtet ist, kann die ihm obliegende Leistung verweigern, wenn nach Abschluss des Vertrags erkennbar wird, dass sein Anspruch auf die Gegenleistung durch mangelnde Leistungsfähigkeit des anderen Teils gefährdet wird. Das Leistungsverweigerungsrecht entfällt, wenn die Gegenleistung bewirkt oder Sicherheit für sie geleistet wird.

(2) Der Vorleistungspflichtige kann eine angemessene Frist bestimmen, in welcher der andere Teil Zug um Zug gegen die Leistung nach seiner Wahl die Gegenleistung zu bewirken oder Sicherheit zu leisten hat. Nach erfolglosem Ablauf der Frist kann der Vorleistungspflichtige vom Vertrag zurücktreten. § 323 findet entsprechende Anwendung.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 26 U 49/24
12. November 2025
26 U 49/24 12. November 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 26 U 17/24
14. Mai 2025
26 U 17/24 14. Mai 2025
Urteil vom Hessisches Finanzgericht (8. Senat) - 8 K 220/25
20. Februar 2025
8 K 220/25 20. Februar 2025
Urteil vom Verwaltungsgericht Hannover - 12 A 4383/21
8. August 2024
12 A 4383/21 8. August 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 6 U 101/23
19. Juli 2024
6 U 101/23 19. Juli 2024
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 22 U 86/23
7. März 2024
22 U 86/23 7. März 2024
Endurteil vom Oberlandesgericht Nürnberg - 3 U 1166/23
28. November 2023
3 U 1166/23 28. November 2023
Urteil vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Zivilsenat) - 5 U 217/21
20. Oktober 2023
5 U 217/21 20. Oktober 2023
Beschluss vom Landgericht Karlsruhe (11. Zivilkammer) - 11 T 268/22
5. April 2023
11 T 268/22 5. April 2023
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (17. Zivilsenat) - 17 U 2/22
23. März 2023
17 U 2/22 23. März 2023