BGB § 320 Einrede des nicht erfüllten Vertrags

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer aus einem gegenseitigen Vertrag verpflichtet ist, kann die ihm obliegende Leistung bis zur Bewirkung der Gegenleistung verweigern, es sei denn, dass er vorzuleisten verpflichtet ist. Hat die Leistung an mehrere zu erfolgen, so kann dem einzelnen der ihm gebührende Teil bis zur Bewirkung der ganzen Gegenleistung verweigert werden. Die Vorschrift des § 273 Abs. 3 findet keine Anwendung.

(2) Ist von der einen Seite teilweise geleistet worden, so kann die Gegenleistung insoweit nicht verweigert werden, als die Verweigerung nach den Umständen, insbesondere wegen verhältnismäßiger Geringfügigkeit des rückständigen Teils, gegen Treu und Glauben verstoßen würde.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 67/18
5. Dezember 2018
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Urteil vom Landgericht Düsseldorf - 11 O 256/16
12. Oktober 2018
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Urteil vom Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein (5. Kammer) - 5 Sa 38/17
15. März 2018
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Urteil vom Landgericht Flensburg - 1 S 88/17
20. Februar 2018
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6. Februar 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 83/16
22. November 2017
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Urteil vom Landgericht Hamburg - 330 O 96/17
26. Oktober 2017
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12. Oktober 2017
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25. Juli 2017
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