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BGB § 320 Einrede des nicht erfüllten Vertrags

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Wer aus einem gegenseitigen Vertrag verpflichtet ist, kann die ihm obliegende Leistung bis zur Bewirkung der Gegenleistung verweigern, es sei denn, dass er vorzuleisten verpflichtet ist. Hat die Leistung an mehrere zu erfolgen, so kann dem einzelnen der ihm gebührende Teil bis zur Bewirkung der ganzen Gegenleistung verweigert werden. Die Vorschrift des § 273 Abs. 3 findet keine Anwendung.

(2) Ist von der einen Seite teilweise geleistet worden, so kann die Gegenleistung insoweit nicht verweigert werden, als die Verweigerung nach den Umständen, insbesondere wegen verhältnismäßiger Geringfügigkeit des rückständigen Teils, gegen Treu und Glauben verstoßen würde.

Referenzen

Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 8 U 17/25
12. März 2026
8 U 17/25 12. März 2026
Beschluss vom Landgericht Stralsund (Kammer für Handelssachen) - 3 HK O 8/25
5. März 2026
3 HK O 8/25 5. März 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Celle - 14 U 81/22
28. Januar 2026
14 U 81/22 28. Januar 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Hamm - 2 U 54/24
8. Januar 2026
2 U 54/24 8. Januar 2026
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 11 U 7/24
17. Dezember 2025
11 U 7/24 17. Dezember 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Dresden (2. Zivilsenat) - 2 U 21/25
9. Dezember 2025
2 U 21/25 9. Dezember 2025
Urteil vom Amtsgericht Düsseldorf - 37 C 27/25
1. Dezember 2025
37 C 27/25 1. Dezember 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - VII ZR 112/24
27. November 2025
VII ZR 112/24 27. November 2025
Urteil vom Oberlandesgericht Köln - 26 U 49/24
12. November 2025
26 U 49/24 12. November 2025
Urteil vom Bundesgerichtshof - III ZR 274/23
11. September 2025
III ZR 274/23 11. September 2025