BGB § 488 Vertragstypische Pflichten beim Darlehensvertrag

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Durch den Darlehensvertrag wird der Darlehensgeber verpflichtet, dem Darlehensnehmer einen Geldbetrag in der vereinbarten Höhe zur Verfügung zu stellen. Der Darlehensnehmer ist verpflichtet, einen geschuldeten Zins zu zahlen und bei Fälligkeit das zur Verfügung gestellte Darlehen zurückzuzahlen.

(2) Die vereinbarten Zinsen sind, soweit nicht ein anderes bestimmt ist, nach dem Ablauf je eines Jahres und, wenn das Darlehen vor dem Ablauf eines Jahres zurückzuzahlen ist, bei der Rückzahlung zu entrichten.

(3) Ist für die Rückzahlung des Darlehens eine Zeit nicht bestimmt, so hängt die Fälligkeit davon ab, dass der Darlehensgeber oder der Darlehensnehmer kündigt. Die Kündigungsfrist beträgt drei Monate. Sind Zinsen nicht geschuldet, so ist der Darlehensnehmer auch ohne Kündigung zur Rückzahlung berechtigt.

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Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 593/16
16. Oktober 2018
XI ZR 593/16 16. Oktober 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 572/16
3. Juli 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 129/17
21. Juni 2018
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5. Juni 2018
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25. April 2018
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Beschluss vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 335/17
24. April 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 230/15
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20. März 2018
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Urteil vom Bundesgerichtshof (11. Zivilsenat) - XI ZR 291/16
13. März 2018
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