BGB § 557 Mieterhöhungen nach Vereinbarung oder Gesetz

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Während des Mietverhältnisses können die Parteien eine Erhöhung der Miete vereinbaren.

(2) Künftige Änderungen der Miethöhe können die Vertragsparteien als Staffelmiete nach § 557a oder als Indexmiete nach § 557b vereinbaren.

(3) Im Übrigen kann der Vermieter Mieterhöhungen nur nach Maßgabe der §§ 558 bis 560 verlangen, soweit nicht eine Erhöhung durch Vereinbarung ausgeschlossen ist oder sich der Ausschluss aus den Umständen ergibt.

(4) Eine zum Nachteil des Mieters abweichende Vereinbarung ist unwirksam.

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Zitiert von

Urteil vom Oberlandesgericht Karlsruhe - 17 U 2/19
21. Januar 2020
17 U 2/19 21. Januar 2020
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 214/16
12. Juli 2017
VIII ZR 214/16 12. Juli 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 17/16
18. Januar 2017
VIII ZR 17/16 18. Januar 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (8. Zivilsenat) - VIII ZR 266/14
18. November 2015
VIII ZR 266/14 18. November 2015
Urteil vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZR 66/13
27. Mai 2015
XII ZR 66/13 27. Mai 2015