BGB § 651c Abhilfe

Bürgerliches Gesetzbuch

(1) Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, die Reise so zu erbringen, dass sie die zugesicherten Eigenschaften hat und nicht mit Fehlern behaftet ist, die den Wert oder die Tauglichkeit zu dem gewöhnlichen oder nach dem Vertrag vorausgesetzten Nutzen aufheben oder mindern.

(2) Ist die Reise nicht von dieser Beschaffenheit, so kann der Reisende Abhilfe verlangen. Der Reiseveranstalter kann die Abhilfe verweigern, wenn sie einen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert.

(3) Leistet der Reiseveranstalter nicht innerhalb einer vom Reisenden bestimmten angemessenen Frist Abhilfe, so kann der Reisende selbst Abhilfe schaffen und Ersatz der erforderlichen Aufwendungen verlangen. Der Bestimmung einer Frist bedarf es nicht, wenn die Abhilfe von dem Reiseveranstalter verweigert wird oder wenn die sofortige Abhilfe durch ein besonderes Interesse des Reisenden geboten wird.

Referenzen

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Zitiert von

Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 96/17
3. Juli 2018
X ZR 96/17 3. Juli 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 94/17
29. Mai 2018
X ZR 94/17 29. Mai 2018
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 111/16
21. November 2017
X ZR 111/16 21. November 2017
Urteil vom Landgericht Hannover (8. Zivilkammer) - 8 S 46/16
27. April 2017
8 S 46/16 27. April 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 49/16
21. Februar 2017
X ZR 49/16 21. Februar 2017
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 117/15
6. Dezember 2016
X ZR 117/15 6. Dezember 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 118/15
6. Dezember 2016
X ZR 118/15 6. Dezember 2016
Urteil vom Landgericht Koblenz (2. Zivilkammer) - 2 S 28/15
7. November 2016
2 S 28/15 7. November 2016
Urteil vom Bundesgerichtshof (10. Zivilsenat) - X ZR 123/15
19. Juli 2016
X ZR 123/15 19. Juli 2016
Urteil vom Landgericht Rostock (9. Zivilkammer) - 9 O 174/10
15. November 2010
9 O 174/10 15. November 2010