BKV § 3 Maßnahmen gegen Berufskrankheiten, Übergangsleistung

Berufskrankheiten-Verordnung

(1) Besteht für Versicherte die Gefahr, daß eine Berufskrankheit entsteht, wiederauflebt oder sich verschlimmert, haben die Unfallversicherungsträger dieser Gefahr mit allen geeigneten Mitteln entgegenzuwirken. Ist die Gefahr gleichwohl nicht zu beseitigen, haben die Unfallversicherungsträger darauf hinzuwirken, daß die Versicherten die gefährdende Tätigkeit unterlassen. Den für den medizinischen Arbeitsschutz zuständigen Stellen ist Gelegenheit zur Äußerung zu geben.

(2) Versicherte, die die gefährdende Tätigkeit unterlassen, weil die Gefahr fortbesteht, haben zum Ausgleich hierdurch verursachter Minderungen des Verdienstes oder sonstiger wirtschaftlicher Nachteile gegen den Unfallversicherungsträger Anspruch auf Übergangsleistungen. Als Übergangsleistung wird

1.
ein einmaliger Betrag bis zur Höhe der Vollrente oder
2.
eine monatlich wiederkehrende Zahlung bis zur Höhe eines Zwölftels der Vollrente längstens für die Dauer von fünf Jahren
gezahlt. Renten wegen Minderung der Erwerbsfähigkeit sind nicht zu berücksichtigen.

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Zitiert von

Urteil vom Landessozialgericht Baden-Württemberg - L 1 U 3514/20
6. Dezember 2021
L 1 U 3514/20 6. Dezember 2021
Beschluss vom Landessozialgericht NRW - L 15 U 668/19
26. Mai 2020
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Urteil vom Bundessozialgericht (2. Senat) - B 2 U 17/15 R
27. Juni 2017
B 2 U 17/15 R 27. Juni 2017
Urteil vom Sozialgericht Karlsruhe - S 4 U 4414/14
30. März 2016
S 4 U 4414/14 30. März 2016
Gerichtsbescheid vom Sozialgericht Lüneburg (2. Kammer) - S 2 U 98/10
15. Juni 2015
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Urteil vom Landessozialgericht NRW - L 17 U 632/11
10. September 2014
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Urteil vom Sozialgericht Aachen - S 6 U 82/13
14. März 2014
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Urteil vom Sozialgericht Mannheim - S 14 R 2773/12
5. Februar 2014
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Urteil vom Sozialgericht Aachen - S 6 U 56/12
17. Januar 2014
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Urteil vom Bundessozialgericht (2. Senat) - B 2 U 15/11 R
18. September 2012
B 2 U 15/11 R 18. September 2012