In Ehesachen und Familienstreitsachen können Angriffs- und Verteidigungsmittel, die nicht rechtzeitig vorgebracht werden, zurückgewiesen werden, wenn ihre Zulassung nach der freien Überzeugung des Gerichts die Erledigung des Verfahrens verzögern würde und die Verspätung auf grober Nachlässigkeit beruht. Im Übrigen sind die Angriffs- und Verteidigungsmittel abweichend von den allgemeinen Vorschriften zuzulassen.
Warnung: Dieser Gesetzestext ist möglicherweise veraltet, da der Inhalt nicht aktiv gepflegt wird. Bitte prüfen Sie die offiziellen Quellen.
FamFG § 115 Zurückweisung von Angriffs- und Verteidigungsmitteln
Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit
Referenzen
Dieses Dokument enthält keine Referenzen.
Zitiert von
|
Beschluss vom Oberlandesgericht Bamberg - 7 UF 153/23
18. Dezember 2023
|
7 UF 153/23 | 18. Dezember 2023 |
|
Beschluss vom Bundesgerichtshof - XII ZB 531/22
29. November 2023
|
XII ZB 531/22 | 29. November 2023 |
|
Beschluss vom Amtsgericht Bergisch Gladbach - 25 F 137/21
17. November 2023
|
25 F 137/21 | 17. November 2023 |
|
Beschluss vom Amtsgericht Bottrop - 13 F 121/22
22. Februar 2023
|
13 F 121/22 | 22. Februar 2023 |
|
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 4 UF 59/21
19. Oktober 2021
|
4 UF 59/21 | 19. Oktober 2021 |
|
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 3 UF 225/16
24. März 2017
|
3 UF 225/16 | 24. März 2017 |
|
Beschluss vom Oberlandesgericht Hamm - 4 UF 141/15
11. Januar 2016
|
4 UF 141/15 | 11. Januar 2016 |
|
Beschluss vom Hanseatisches Oberlandesgericht - 4 UF 73/15
13. November 2015
|
4 UF 73/15 | 13. November 2015 |
|
Beschluss vom Bundesgerichtshof (12. Zivilsenat) - XII ZB 131/15
22. Juli 2015
|
XII ZB 131/15 | 22. Juli 2015 |
|
Beschluss vom Oberlandesgericht Düsseldorf - 7 UF 224/14
2. März 2015
|
7 UF 224/14 | 2. März 2015 |