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FamGKG § 21 Kostenschuldner in Antragsverfahren, Vergleich

Gesetz über Gerichtskosten in Familiensachen

(1) In Verfahren, die nur durch Antrag eingeleitet werden, schuldet die Kosten, wer das Verfahren des Rechtszugs beantragt hat. Dies gilt nicht

1.
für den ersten Rechtszug in Gewaltschutzsachen und in Verfahren nach dem EU-Gewaltschutzverfahrensgesetz,
2.
im Verfahren auf Erlass einer gerichtlichen Anordnung auf Rückgabe des Kindes oder über das Recht zum persönlichen Umgang nach dem Internationalen Familienrechtsverfahrensgesetz,
3.
für einen Minderjährigen in Verfahren, die seine Person betreffen, und
4.
für einen Verfahrensbeistand.
Im Verfahren, das gemäß § 700 Abs. 3 der Zivilprozessordnung dem Mahnverfahren folgt, schuldet die Kosten, wer den Vollstreckungsbescheid beantragt hat.

(2) Die Gebühr für den Abschluss eines gerichtlichen Vergleichs schuldet jeder, der an dem Abschluss beteiligt ist.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (5. Senat für Familiensachen) - 5 UF 111/23
10. Februar 2025
5 UF 111/23 10. Februar 2025
Beschluss vom Oberlandesgericht Karlsruhe (Senat für Familiensachen) - 2 WF 157/24
27. Dezember 2024
2 WF 157/24 27. Dezember 2024
Beschluss vom Amtsgericht Schöneberg - 24 F 149/22
5. September 2024
24 F 149/22 5. September 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (7. Senat für Familiensachen) - 7 WF 92/24
29. August 2024
7 WF 92/24 29. August 2024
Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 VA 13/24
14. Mai 2024
1 VA 13/24 14. Mai 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht München - 11 WF 1102/23 e
1. Februar 2024
11 WF 1102/23 e 1. Februar 2024
Beschluss vom Amtsgericht Schöneberg - 24 F 4/22
13. Dezember 2023
24 F 4/22 13. Dezember 2023
Beschluss vom Amtsgericht Nürnberg - 121 F 1017/23
10. August 2023
121 F 1017/23 10. August 2023
Beschluss vom Amtsgericht Schöneberg - 24 F 94/22
9. März 2023
24 F 94/22 9. März 2023
Beschluss vom Amtsgericht Arnsberg - 23 F 49/21
16. Februar 2023
23 F 49/21 16. Februar 2023