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InsO § 169 Schutz des Gläubigers vor einer Verzögerung der Verwertung

Insolvenzordnung

Solange ein Gegenstand, zu dessen Verwertung der Insolvenzverwalter nach § 166 berechtigt ist, nicht verwertet wird, sind dem Gläubiger vom Berichtstermin an laufend die geschuldeten Zinsen aus der Insolvenzmasse zu zahlen. Ist der Gläubiger schon vor der Eröffnung des Insolvenzverfahrens auf Grund einer Anordnung nach § 21 an der Verwertung des Gegenstands gehindert worden, so sind die geschuldeten Zinsen spätestens von dem Zeitpunkt an zu zahlen, der drei Monate nach dieser Anordnung liegt. Die Sätze 1 und 2 gelten nicht, soweit nach der Höhe der Forderung sowie dem Wert und der sonstigen Belastung des Gegenstands nicht mit einer Befriedigung des Gläubigers aus dem Verwertungserlös zu rechnen ist.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Amtsgericht München - 1508 IN 1912/15
3. Februar 2025
1508 IN 1912/15 3. Februar 2025
Beschluss vom Saarländisches Oberlandesgericht Saarbrücken (5. Zivilsenat) - 5 W 28/24
22. Juli 2024
5 W 28/24 22. Juli 2024
Hinweisbeschluss vom Oberlandesgericht Nürnberg - 13 U 1171/23
31. Januar 2024
13 U 1171/23 31. Januar 2024
Versäumnisurteil vom Bundesgerichtshof - IX ZR 145/21
27. Oktober 2022
IX ZR 145/21 27. Oktober 2022
Urteil vom Unknown court (9. Zivilsenat) - IX ZR 201/20
9. Dezember 2021
IX ZR 201/20 9. Dezember 2021
Urteil vom Unknown court (9. Zivilsenat) - IX ZR 50/17
14. November 2019
IX ZR 50/17 14. November 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 110/17
24. Januar 2019
IX ZR 110/17 24. Januar 2019
Urteil vom Bundesgerichtshof (9. Zivilsenat) - IX ZR 295/16
11. Januar 2018
IX ZR 295/16 11. Januar 2018
Urteil vom Oberlandesgericht Düsseldorf - I-12 U 42/15
27. April 2017
I-12 U 42/15 27. April 2017
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (20. Zivilsenat) - 20 VA 3/16
3. Januar 2017
20 VA 3/16 3. Januar 2017