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RVG § 28 Gegenstandswert im Insolvenzverfahren

Gesetz über die Vergütung der Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte

(1) Die Gebühren der Nummern 3313, 3317 sowie im Fall der Beschwerde gegen den Beschluss über die Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Nummern 3500 und 3513 des Vergütungsverzeichnisses werden, wenn der Auftrag vom Schuldner erteilt ist, nach dem Wert der Insolvenzmasse (§ 58 des Gerichtskostengesetzes) berechnet. Im Fall der Nummer 3313 des Vergütungsverzeichnisses beträgt der Gegenstandswert jedoch mindestens 4 000 Euro.

(2) Ist der Auftrag von einem Insolvenzgläubiger erteilt, werden die in Absatz 1 genannten Gebühren und die Gebühr nach Nummer 3314 nach dem Nennwert der Forderung berechnet. Nebenforderungen sind mitzurechnen.

(3) Im Übrigen ist der Gegenstandswert im Insolvenzverfahren unter Berücksichtigung des wirtschaftlichen Interesses, das der Auftraggeber im Verfahren verfolgt, nach § 23 Absatz 3 Satz 2 zu bestimmen.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Kammergericht (20. Zivilsenat) - 20 W 31/23
7. November 2023
20 W 31/23 7. November 2023
Teilurteil vom Oberlandesgericht Köln - 11 U 218/19
12. April 2023
11 U 218/19 12. April 2023
Beschluss vom Landgericht Bamberg - 3 T 85/20
22. September 2020
3 T 85/20 22. September 2020
Beschluss vom Unknown court (9. Zivilsenat) - IX ZB 29/18
7. Mai 2020
IX ZB 29/18 7. Mai 2020
Beschluss vom Landgericht Paderborn - 5 T 218/17
7. Dezember 2017
5 T 218/17 7. Dezember 2017
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (18. Zivilsenat) - 18 W 28/14
17. April 2014
18 W 28/14 17. April 2014
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (18. Zivilsenat) - 18 W 45/14
15. April 2014
18 W 45/14 15. April 2014
Beschluss vom Oberlandesgericht Stuttgart - 8 W 271/13
13. September 2013
8 W 271/13 13. September 2013
Beschluss vom Kammergericht (1. Zivilsenat) - 1 W 97/12
25. Juni 2013
1 W 97/12 25. Juni 2013
Beschluss vom Amtsgericht Köln - 72 IN 336/06
14. November 2012
72 IN 336/06 14. November 2012