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StGB § 314a Tätige Reue

Strafgesetzbuch

(1) Das Gericht kann die Strafe in den Fällen des § 307 Abs. 1 und des § 309 Abs. 2 nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2), wenn der Täter freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.

(2) Das Gericht kann die in den folgenden Vorschriften angedrohte Strafe nach seinem Ermessen mildern (§ 49 Abs. 2) oder von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Täter

1.
in den Fällen des § 309 Abs. 1 oder § 314 Abs. 1 freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet oder
2.
in den Fällen des
a)
§ 307 Abs. 2,
b)
§ 308 Absatz 1 und 6,
c)
§ 309 Abs. 6,
d)
§ 311 Abs. 1,
e)
§ 312 Abs. 1 und 6 Nr. 1,
f)
§ 313, auch in Verbindung mit § 308 Absatz 6,
freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht.

(3) Nach den folgenden Vorschriften wird nicht bestraft, wer

1.
in den Fällen des
a)
§ 307 Abs. 4,
b)
§ 308 Absatz 7,
c)
§ 311 Abs. 3,
d)
§ 312 Abs. 6 Nr. 2,
e)
§ 313 Abs. 2 in Verbindung mit § 308 Absatz 7
freiwillig die Gefahr abwendet, bevor ein erheblicher Schaden entsteht, oder
2.
in den Fällen des § 310 freiwillig die weitere Ausführung der Tat aufgibt oder sonst die Gefahr abwendet.

(4) Wird ohne Zutun des Täters die Gefahr abgewendet, so genügt sein freiwilliges und ernsthaftes Bemühen, dieses Ziel zu erreichen.

Referenzen

Zitiert von

Beschluss vom Kammergericht (4. Strafsenat) - 4 Ws 7/24, 4 Ws 7/24 - 161 AR 6/24
29. Februar 2024
4 Ws 7/24, 4 Ws 7/24 - 161 AR 6/24 29. Februar 2024
Beschluss vom Oberlandesgericht Frankfurt am Main (3. Strafsenat) - 3 ORs 29/23
16. Oktober 2023
3 ORs 29/23 16. Oktober 2023
Beschluss vom Bundesgerichtshof - 1 StR 118/20
27. Mai 2020
1 StR 118/20 27. Mai 2020