Durch die Rückübertragung von Grundstücken und Gebäuden oder die Aufhebung der staatlichen Verwaltung werden bestehende Miet- oder Nutzungsrechtsverhältnisse nicht berührt. War der Mieter oder Nutzer bei Abschluss des Vertrages nicht redlich im Sinne des § 4 Abs. 3, so ist das Rechtsverhältnis mit dem Bescheid gemäß § 33 Abs. 4 aufzuheben. Dies gilt auch in den Fällen des § 11a Abs. 4. § 16 Abs. 3 Satz 5 gilt entsprechend. Ist ein redlich begründetes Miet- oder Nutzungsverhältnis durch Eigentumserwerb erloschen, so lebt es mit Bestandskraft des Rückübertragungsbescheides mit dem Inhalt, den es ohne die Eigentumsübertragung seit dem 3. Oktober 1990 gehabt hätte, unbefristet wieder auf.
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VermG § 17 Miet- und Nutzungsrechte
Gesetz zur Regelung offener Vermögensfragen
Referenzen
Zitiert von
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Urteil vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg - 5 S 2311/16
12. Dezember 2018
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5 S 2311/16 | 12. Dezember 2018 |
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 B 46/16
11. Juli 2017
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8 B 46/16 | 11. Juli 2017 |
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (13. Kammer) - 13 K 186.13
26. Februar 2015
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13 K 186.13 | 26. Februar 2015 |
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Beschluss vom Bundesverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 B 50/14
14. Januar 2015
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8 B 50/14 | 14. Januar 2015 |
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Urteil vom Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg (11. Senat) - OVG 11 B 29.08
28. Oktober 2010
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OVG 11 B 29.08 | 28. Oktober 2010 |
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Urteil vom Verwaltungsgericht Greifswald (6. Kammer) - 6 A 849/03
26. November 2009
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6 A 849/03 | 26. November 2009 |