Beschluss vom Oberverwaltungsgericht des Landes Sachsen-Anhalt (1. Senat) - 1 L 30/20
Gründe
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1. Die gemäß § 152a Abs. 1 Satz 1 VwGO statthafte wie fristgerechte Anhörungsrüge des Klägers ist bereits unzulässig und war daher zu verwerfen (§ 152a Abs. 4 Satz 1 VwGO).
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Sie wurde nicht in der gesetzlichen Form durch einen im Sinne des § 67 Abs. 4 VwGO Postulationsfähigen erhoben, sondern durch den Kläger selbst, der zu keinem der in § 67 Abs. 4 Satz 3, 7 und 8 VwGO genannten Personenkreise gehört. Die gesetzlichen Regelungen des § 67 Abs. 4 VwGO über den Vertretungszwang bei dem Bundesverwaltungsgericht sowie den Oberverwaltungsgerichten gelten uneingeschränkt auch für die Anhörungsrüge (BVerwG, Beschluss vom 10. März 2010 - 5 B 4.10 -, juris Rn. 5 m. w. N.; BayVGH, Beschluss vom 18. September 2015 - 10 ZB 15.1827 -, juris Rn. 7; Beschluss vom 10. Januar 2014 - 10 CS 13. 2521 -, juris Rn. 2 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 17. Mai 2013 - 13 D 28/13 -, juris Rn. 2; Beschluss vom 11. Dezember 2008 - 12 E 1548/08 -, juris Rn. 1; OVG Sachsen, Beschluss vom 2. August 2010 - 5 E 37/10 -, juris Rn. 4).
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2. Die Kostenentscheidung folgt aus § 154 Abs. 2 VwGO. Der Festsetzung eines Streitwertes für das Anhörungsrügeverfahren bedurfte es wegen des in Nr. 5400 der Anlage 1 zu § 3 Abs. 2 GKG bestimmten Festbetrages in Höhe von 60,00 € nicht.
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3. Dieser Beschluss ist unanfechtbar (§ 152a Abs. 4 Satz 3 VwGO).
Zitiert von
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Beschluss vom Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht (8. Senat) - 8 ME 114/20
3. Februar 2021
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8 ME 114/20 | 3. Februar 2021 |
Referenzen
- VwGO § 152a 3x
- VwGO § 67 3x
- 5 B 4.10 1x (nicht zugeordnet)
- 10 ZB 15.18 1x (nicht zugeordnet)
- 13 D 28/13 1x (nicht zugeordnet)
- 12 E 1548/08 1x (nicht zugeordnet)
- 5 E 37/10 1x (nicht zugeordnet)
- VwGO § 154 1x
- GKG 2004 § 3 Höhe der Kosten 1x