Beschluss vom Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen - 4 A 2378/19

Tenor

  • 1. Die Klägerin verpflichtet sich, der Beklagten bis zum 31.3.2024 zusätzlich zu der von ihr bereits nachgewiesenen Teilnahme an den Fortbildungsveranstaltungen

-       Fachseminare von Fürstenberg, „Internationales Steuerrecht aktuell“, 27.6.2009 und 21.11.2009, 10 Stunden,

-       Fachseminare von Fürstenberg, „Internationales Steuerrecht aktuell“, 7.5.2010 und 30.10.2010, 10 Stunden,

-       Steuerberaterkammer Köln, „Das Recht der Doppelbesteuerungsabkommen“, 16.2.2011, 4,5 Stunden,

-       Steuerberaterkammer Köln, „Besteuerung des innergemeinschaftlichen Dienstleistungsverkehrs“, 8.10.2013, 5 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Grenzüberschreitender Mitarbeitereinsatz: Lohnsteuer und Sozialversicherungsrecht / Outbound und Inbound“, 12.12.2013, 6,5 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Personengesellschaften im Internationalen Steuerrecht“, 26.6.2014, 6,5 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Erbschaftsteuer International“ am 18.11.2014, 6,5 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Besteuerung ausländischer Betriebsstätten“, 22.1.2015, 6,5 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Brennpunkte des Außensteuerrechts“, 13.11.2015, 6,5 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Aktuelle Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht – Rechtsänderungen, Rechtsprechung, Verwaltungsanweisungen“, 4. und 5.11.2016, 10 Stunden,

-       Verlag Dr. Otto Schmidt KG, „Kölner Tage Umsatzsteuer und Zoll“, 30. und 31.3.2017, 10,25 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Aktuelle Entwicklungen im Internationalen Steuerrecht – Rechtsänderungen, Rechtsprechung, Verwaltungsanweisungen“, 12. und 13.10.2017, 10 Stunden,

-       Fachseminare von Fürstenberg, „Internationales Steuerrecht aktuell 2018“, 23.6.2018, 5 Stunden,

-       Fachseminare von Fürstenberg, „Internationales Steuerrecht aktuell 2018“, 24.11.2018, 5 Stunden,

-       Verlag Dr. Otto Schmidt KG, „Kölner Tage Internationale Verrechnungspreise“, 26. und 27.9.2019, 10,25 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Live-Webinar – Update 2020: Aktuelle Entwicklungen im internationalen Steuerrecht“, 20.8. bis 1.9.2020, 10 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Live-Webinar – Update: Besteuerung in den Niederlanden“, 18. und 19.11.2020, 6 Stunden,

-       Bundessteuerberaterkammer, „Live-Webinar – Besteuerung ausländischer Betriebsstätten“, 17.3.2021, 6,5 Stunden,

die Teilnahme an Fortbildungsveranstaltungen für „Fachberater für Internationales Steuerrecht“ nach § 9 der Fachberaterordnung [in der Fassung vom 28.3.2007 (DStR 2007, S. 1274), zuletzt geändert durch Beschluss der Satzungsversammlung vom 3.5.2022 (veröffentlicht auf der Homepage der Bundessteuerberaterkammer am 30.6.2022)] im Umfang von 30,25 Zeitstunden nachzuweisen. Dabei empfiehlt es sich, jeweils vorab eine Einigung zwischen den Beteiligten über die Nachweiseignung einzelner Veranstaltungen im Sinne des § 9 der Fachberaterordnung herbeizuführen.

  • 2. Sofern die Klägerin ihrer Verpflichtung nach Nr. 1 nachkommt, wird die Beklagte ihr auf ihren Antrag vom 5.4.2014 binnen vier Wochen nach erfolgtem Nachweis unter Aufhebung ihres Bescheides vom 13.7.2015 die Fachberaterbezeichnung „Fachberater für Internationales Steuerrecht“ verleihen.

  • 3. Die Kosten des Verfahrens in beiden Instanzen tragen die Klägerin und die Beklagte jeweils zur Hälfte.


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